30.09.2021 - 12:25 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Neues Gremium soll Sanierung der Grafenwöhrer Verwaltungsgebäude begleiten

Für die Sanierung der Grafenwöhrer Verwaltungsgebäude stellt der Stadtrat ein Begleitgremium aus Fraktionssprechern und Vertretern der Verwaltung auf. So können mehrere Wünsche berücksichtigt werden.

Am Verwaltungsgebäude Marktplatz 24 soll neben der Sanierung hinterhalb ein Anbau entstehen. Der Stadtrat beschließt ein Begleitgremium, das die Arbeiten überprüfen und unterstützen soll.
von Stefan NeidlProfil

Schon lange plant die Stadt Grafenwöhr eine Sanierung der Verwaltungsgebäude am Marktplatz. Vor der Sommerpause hatten die Architekten Gabor Freivogel und Nadja Letzel vom Büro KKLF aus Nürnberg ihre Vision im Stadtrat vorgestellt. Dabei sollen Wünsche der Verwaltung aber auch des Stadtrats bei der Ausführung berücksichtigt werden. Um nicht jedes Mal alle 20 Stadträte zusammenrufen zu müssen, hat der Stadtrat im Juli beschlossen, ein Begleitgremium zu bilden.

Dieses soll nach Beschluss des Stadtrats aus Bürgermeister Edgar Knobloch, Geschäftsleiter Lorenz Kraus, Stadtbaumeister Hans Rettinger, den Sachgebietsleitern Holger Cibis, Elena Jakimenko und Kathrin Regler sowie den drei Fraktionssprechern Gerald Morgenstern (CSU), Thomas Weiß (SPD) und Thomas Schopf (Freie Wähler) bestehen. Letztere sollen dann auch ihre jeweiligen Fraktionen über den Fortschritt informieren.

  • Jahresrechnung für 2019

Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte in zwei Sitzungen die Jahresrechnung für 2019 überprüft. Vorsitzender Gerhard Mark (CSU) bescheinigte der Verwaltung eine einwandfreie Führung und Beantwortung aller Fragen zur vollsten Zufriedenheit. Der Verwaltungshaushalt betrug 14.153.075, 22 Euro, der Vermögenshaushalt 4.088.046, 46 Euro. Damit betrugen die bereinigten Soll-Ein- und -ausgaben 18.241.771,68 Euro. Die Jahresrechnung wies ein ausgeglichenes Ergebnis auf. Mark empfahl eine uneingeschränkte Entlastung, welche der Stadtrat bestätigte.

  • Bauantrag

Ein Bauherr beabsichtigt einen Anbau an ein bestehendes Nebengebäude in der Hammerstraße in Gmünd. Dabei will er die vorgeschriebenen Abstandsflächen auf Null setzen, eine Brandwand zum Nachbargrundstück ist im bestehenden Gebäude vorhanden. Der Stadtrat erteilte einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

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Grafenwöhr

 

 

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