02.08.2018 - 12:36 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Neues Outfit für Hydranten

Grafenwöhr macht sich hübsch: Aghiad Alois Pirkl frischt den Anstrich der "Straßenmännchen" auf.

Einige der wichtigen Hydranten, scherzhaft als "Straßenmännchen" bezeichnet, hat Aghiad Alois Pirkl schon aufgehübscht. Zahlreiche muss er noch bearbeiten. Der reinste Zufall: Vom farblichen Outfit her passt er optisch gut zu seinen Objekten.
von Autor AZProfil

(az) Grafenwöhr hat sich herausgeputzt. Der Countdown läuft, am heutigen Freitag startet das 60. Deutsch-Amerikanische Volksfest - mit erwartetem "Run" auf die Soldatenstadt. Wenn die Gäste anrollen, um entweder per Auto oder mittels Shuttle-Bussen zum Großereignis im Lager zu fahren, sollen sie einen gepflegten Ort vorfinden. Die Straßenränder sind gemäht, Wiesen zu Parkflächen kurzgeschoren. Sogar die kleinen "Straßenmännchen", sprich die Hydranten, zeigen sich optisch aufgepeppt mit roten Käppis und blau-grauen Bodies.

Der diese Anstriche vornimmt, ist Aghiad Alois Pirkl, Sohn der Grafenwöhrer Wolfgang und Alexandrina Pirkl. Der Ferienjobber bei den Stadtwerken nimmt seine Sache genau. Ehe er mit Farbe an die Hydranten geht, kommt, wenn nötig, die Stahlbürste, zwecks Entrostung, zum Einsatz. Ob sein Tun in Verbindung zum "Deutsch-Amerikanischen" steht, weiß er nicht. "Ob Volksfest oder nicht, ich habe vom Chef einfach den Auftrag, dies zu machen," Sein Chef, das ist Helmut Amschler von den Stadtwerken.

Der junge Mann hat gerade die Wirtschaftsschule in Eschenbach besucht und wird mit dem neuen Schuljahr an die Fachoberschule (FOS) Weiden wechseln, um dort sein Abitur zu erreichen. "Dann sehen wir weiter." Dass das kleine Interview für den "Neuen Tag" gedacht ist, veranlasst ihn zu der Feststellung, wie wichtig - gerade für junge Leute - Zeitunglesen sei. Dies könne auch über die neuen Medien geschehen. Hauptsache wäre, sich zu informieren - nicht nur über das Weltgeschehen, sondern auch über das, was in der Region vor sich geht. Wie bedeutungsvoll Zeitunglesen generell sei, würde immer wieder seine Mama Alexandrina betonen. Nun, die muss es ja als Deutschlehrerin an der Wirtschaftsschule Eschenbach schließlich wissen. Übrigens. Was die Renovierung der Hydranten betrifft, steht Aghiad noch einiges bevor. "Etwa um die Hundert in Grafenwöhr und den Ortsteilen müssten es sein", schätzt er und lacht schelmisch.

 

 

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