24.10.2021 - 13:31 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Oberpfälzer Adventsmarkt am 4. Dezember in Grafenwöhr mit reduziertem Angebot

Anita Stauber informiert den Stadtrat über die Entscheidungen des Marktgremiums über den Oberpfälzer Adventsmarkt. Sie glaubt trotz Einschränkungen an einen stimmungsvollen Adventsmarkt.

Dichtes Gedränge und nahe beieinander stehende Buden soll es beim Oberpfälzer Adventsmarkt in Grafenwöhr nicht geben. Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber informiert über ein erstes Konzept.
von Stefan NeidlProfil

Nach und nach nimmt Grafenwöhr das normale Leben wieder auf. Der Kulturausschuss hatte zahlreiche geplante Veranstaltungen besprochen. Nun informierte Anita Stauber (CSU) den Stadtrat über die Beschlüsse des Marktgremiums zum Oberpfälzer Adventsmarkt.

Im Marktgremium hatten Stauber als zweite Bürgermeisterin, Anita Heßler für die CSU, Timo Schön für die SPD, Thomas Schopf für die Freien Wähler sowie Gerhard Mark für den Stadtverband, Jasmin Kastenmeier für die Verwaltung, Sabina Wächter-Sollfrank für das Ordnungsamt und Alexander Waschkewitz vom Bauhof über Möglichkeiten und Regularien für eine Wiederaufnahme der beliebten Veranstaltung diskutiert. Die gute Nachricht: Der Adventsmarkt wird wieder stattfinden.

Termin und Beginn stehen auch schon fest: Samstag, 4. Dezember, um 14 Uhr. Das Ende ist noch offen und soll in einer späteren Sitzung des Marktgremiums festgelegt werden.

Das kürzlich von der bayerischen Staatsregierung vorgegebene Corona-Konzept soll eingehalten werden. Darin heißt es auch, dass zwischen den Ständen fünf bis zehn Meter Platz sein sollen. "So können statt der üblichen 40 bis 45 Stände nur etwa 25 Anbieter ihre Buden und Wägen aufstellen", sagte Stauber. Um die Veranstaltung weiter zu entdichten werde sie vom gewohnten Ort am Marktplatz auf den Marienplatz ausgeweitet.

Auch das Begleitprogramm soll ausgedünnt werden, die Eröffnung aber auf jeden Fall bleiben. Der Nikolaus wird kommen. Aber einen festen Zeitpunkt für den nicht nur bei Kindern beliebten Auftritt wird es nicht geben. Somit will man die bisher übliche Schlange vor dem heiligen Mann in seinem Sessel vermeiden. Dafür wird er über den ganzen Nachmittag verteilt die Kinder beschenken.

Eine feste Bühne soll ebenfalls nicht aufgebaut werden. Stattdessen werden Bläsergruppen an verschiedenen Stellen des Areals ihre Musik spielen. Das bekannte und beliebte Winterstüberl mit seiner dampfig engen Après-Ski-Atmosphäre wird nicht aufgestellt. Augenblicklich läuft die Suche nach einem Christkind.

Offen ist noch, ob die 3-G-Regel, also eine Teilnahme nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete gelten soll. Dafür müsste die Stadt das Areal absperren und Kontrollen durchführen. Dies könnte eine Security erledigen.

Zelte und andere Innenbereich wird es voraussichtlich für die Besucher nicht geben. Stauber ist sich trotz Corona und abgespecktem Programm dennoch sicher: "Wir kriegen einen stimmungsvollen Adventsmarkt hin."

Noch ist nichts in Stein gemeißelt. Stauber, Stadtrat und Marktgremium wissen aus der Erfahrung der vergangenen Jahre, wie schnell Corona-Regeln sich ändern können. Deshalb wollen sie das weitere Infektionsgeschehen regelmäßig beobachten. Das nächste Treffen des Marktgremiums ist bereits für Anfang November geplant.

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Hintergrund:

Maßnahmen, um Gedränge zu vermeiden

  • Verringerte Zahl der Stände
  • Nikolaus ist lange präsent
  • Keine Bühne
  • Weder Winterstüberl noch andere Indoor-Angebote

 

 

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