15.04.2019 - 10:13 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Palmsonntag in Grafenwöhr

Zusammen mit den Erstkommunikanten zieht die Kirchengemeinde am Palmsonntag durch Grafenwöhr.

Voran die Erstkommunikanten mit ihren selbst gefertigten Palmbuschen, gefolgt von Pfarrer, Ministranten und vielen Gläubigen. So ging die Palmprozession betend und singend von der Alten Pfarrkirche zur Friedenskirche.
von Autor AZProfil

"Am Anfang der Heiligen Woche steht der Palmsonntag. Man denke dabei an den Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem. Kinder sind ihm jubelnd entgegengeeilt. Doch bald schon sollte sich der Jubel ändern, die anfängliche Begeisterung in Ablehnung und Hass umschlagen. Die Menschen forderten: ,Ans Kreuz mit ihm!' Doch, am Ende stehe der Sieg über den Tod."

Mit diesen Worten führte Stadtpfarrer Bernhard Müller in der Alten Pfarrkirche in die Palmweihe ein. Nachdem er die Palmsträußchen gesegnet hatte, gaben Kinder in ihrem Sprechspiel „Ein ganz normaler Tag“ einen kleinen Einblick in das karge Leben der Menschen damals in Jerusalem. Es gipfelte sehnsuchtsvoll in der Feststellung nach einem Leben ohne Ungerechtigkeit und Not. Mit der überraschenden Nachricht eines aufgeregten Jungen, „Jesus kommt“, wurde ein triumphaler Tag daraus. Doch sei Jesus nicht etwa auf einem Pferd, sondern auf einem Esel, „dem Reittier der kleinen Leute“ eingezogen. Gemeindereferentin Christine Gössl und Praktikantin Laura Maurer hatten die Szene mit den Kindern vorbereitet. Gemäß der Historie, zogen die Gläubigen anschließend betend und singend von der Alten Pfarrkirche zur Friedenskirche, voran die Erstkommunikanten mit ihren selbst gefertigten Palmbuschen. Im Rahmen des Gottesdienstes dort wurde mit der Verlesung der Passion offiziell die Karwoche eröffnet. Die gesegneten Palmsträußchen trugen die Menschen nach Hause oder auf die Gräber zu ihren Lieben. Mit dem Kauf unterstützten sie gleichzeitig missionarische Aufgaben in der Einen Welt.

Gerne kauften die Kirchenbesucher Palmsträußchen, mit der sie gleichzeitig ein kleines Werk der Barmherzigkeit taten

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.