13.01.2021 - 14:04 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Pfarrer André Fischer: Zurück zu den Wurzeln

Nach segensreichen Jahren in der Kirchengemeinde Grafenwöhr-Pressath zieht es den evangelischen Pfarrer Dr. André Fischer zurück in seine fränkische Heimat.

Knapp neun Jahre war Pfarrer Dr. André Fischer der Seelsorger für die Kirchengemeinde Grafenwöhr-Pressath. Viele Gottesdienste hat er in dieser Zeit in der Grafenwöhrer Michaelskirche gefeiert.
von Renate GradlProfil

In einem Interview erzählt der beliebte Seelsorger von der Vergangenheit und wagt einen Blick in die Zukunft; ganz nach dem Motto: "Back to the roots" (zurück zu den Wurzeln).

ONETZ: Wie waren die vergangenen knapp neun Jahre für Sie, in denen Sie in Grafenwöhr und Pressath als Pfarrer wirkten?

Pfarrer André Fischer: Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Ich wurde hier herzlich aufgenommen, sowohl von der Kirchengemeinde als auch von den Kommunen und all den Menschen drum herum. Nach einem schönen Start habe ich schnell gemerkt, was es anzupacken gibt. So haben wir zusammen im Team mit dem Kirchenvorstand sehr viel geschafft.

ONETZ: Was war am schönsten?

Pfarrer André Fischer: Am schönsten waren die Besuche zu Geburtstagen. Diese waren immer toll. Dort habe ich so manche Lebensgeschichten erfahren. Aber nicht nur das. Für mich war es einfach schön, mit den Menschen Freud und Leid zu teilen. Besondere Erlebnisse gab es auch bei den Bibelreisen in die Türkei, Griechenland und Jordanien.

ONETZ: Gab es außerdem Highlights?

Pfarrer André Fischer: Ja, die Eröffnung des Deutsch-Amerikanischen Volksfestes immer im August (außer in 2020). Ein weiteres Highlight war der Reformationstags-Gottesdienst in der Chappel am Netzaberg im Jahr 2018. Damals haben die evangelischen Gemeinden der Kulmregion zusammen mit den Amerikanern den Gottesdienst gefeiert. Nicht zu vergessen ist das Miteinander beim Musikantentreffen im Gemeindehaus.

ONETZ: Wofür sind Sie besonders dankbar?

Pfarrer André Fischer: Es gibt viele Schätze, für die ich dankbar bin: Die Mitarbeiter der Kirchengemeinde, die Kollegen und speziell Pfarrer Müller, die Bürgermeister und besonders für die wunderbare "Ökumene.

ONETZ: Für welche Gemeinde werden Sie in Fürth seelsorgerisch tätig sein?

Pfarrer André Fischer: Es ist die Gemeinde St. Paul in der Fürther Südstadt, wo ich von 2009 bis 2012 schon Vikar war. Es gibt dort 6000 evangelische Christen und drei Pfarrstellen. Zusammen mit zwei Kollegen werde ich mir eine Pfarrstelle mit meiner Frau Katharina teilen.

ONETZ: Werden Sie Kontakt zu den Oberpfälzern halten?

Pfarrer André Fischer: Ja. Ich möchte schon Kontakt zur Gemeinde und auch zu einzelnen Personen halten. Ich werde immer wieder gerne herkommen, denn die Oberpfalz ist ein ganz toller Ort - lebens- und liebenswert. Es waren Sternstunden meines Lebens, in denen ich hier war.

Gottesdienst zum Abschied

Grafenwöhr

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