17.05.2018 - 20:50 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Politik auf dem Fahrrad

CSU-Radtour: Sich vom Bürgermeister aktuelle Städtebauplanung erklären lassen

Bürgermeister Knobloch erklärt die geplanten Maßnahmen in der Adalbert-Stifter-Straße
von Stefan NeidlProfil

Bürgermeister Edgar Knobloch empfing Mitglieder des CSU-Ortsverbandes und interessierte Einwohner frisch aus dem Büro kommend am Rathaus. Über die Radwege der Pressather Straße ging es zum Weg an der Sandfurthbrücke, die frisch gemachte Verbindung zwischen Wolfgangs- und Bahnhofssiedlung. Die erste Station war der Mittelbergweg. Die Engstelle, die in die Bahnhofstraße mündet, soll nun ausgebaut werden. Das heißt, eine Verbreiterung der Straße, Erneuerung des Belages, Sanierung der Wasser- und Abwasserkanäle und eine Vervollständigung des Gehweges. Die Anwohner können bei dieser Gelegenheit die eigenen Versorgungsanschlüsse modernisieren lassen. Durch den Wegfall der Straßenausbaubeitragssätze hat die Stadt nun neue Möglichkeiten, ohne die Bürger zu belasten, erklärt der Bürgermeister. Der Ausbau soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und die Kosten werden bei 280 000 € liegen.

Die nächste Etappe führte zur Adalbert-Stifter-Straße. Auch diese soll komplett mit Kanälen und barrierefrei erneuert werden. Der Baubeginn soll im Juni oder Juli sein. Knobloch will die Bürger schon mal warnen, dass deswegen teilweise Sperrungen nötig sein werden. Diese sollen sich aber so weit möglich auf ein Minimum belaufen. Der Eingangsbereich zur Straße soll mit Betonpflaster veredelt werden und entgegen der ursprünglichen Planung werden nur vier Bäume gepflanzt. Die Kosten belaufen sich auf 670 000 €, von denen 60 % bezuschusst werden. Wie am Mittelbergweg können sich die Bürger überlegen, ob sie im Rahmen der Maßnahme ihre Anschlüsse modernisieren wollen.

Direkt in der Nähe an der Josef-Berthelshofer-Straße sind fünf neue Bauplätze entstanden, an denen die ersten Arbeiten bereits begonnen haben. CSU-Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern berichtet, dass es derzeit Überlegungen gibt, das Gebiet südlich am Ende der Max-Reger-Straße zu erschließen um weiteren Baugrund zu schaffen und die beiden Straßen eventuell zu verbinden.

Abschließend stattete die Fahrradgruppe dem Raiffeisenparkplatz angrenzend zur Neuen Ambergerstraße einen Besuch ab. Dort soll eine Ladestation für Elektrofahrräder entstehen und man hofft, dass dort bald Strom fließen wird.

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