01.06.2021 - 12:26 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest eG: Grafenwöhrer Bankdirektor Herbert Meier geht in den Ruhestand

Am 31. Mai betrat Bankdirektor Herbert Meier aus Grafenwöhr nun zum letzten Mal die Raiffeisenbank in Grafenwöhr, seine jahrzehntelange Wirkungsstätte. Nach 45 Jahren geht er in den wohlverdienten Ruhestand und widmet sich neuen Aufgaben.

Bankdirektor Herbert Meier legt den Stift beiseite und verabschiedet sich in den Ruhestand.
von Roman MelznerProfil

45 Jahre lang ist Herbert Meier nun Teil der Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest eG gewesen. Der Grafenwöhrer war zuletzt auch Mitglied des Vorstands und seit 1. August 2007 sogar Direktor. Jetzt geht der 63-Jährige in Ruhestand und blickt dabei auf eine für ihn äußerst spannende Zeit in der Arbeitswelt zurück. Denn Meier hat zu Beginn seiner Karriere noch ganz andere Zeiten erlebt: "Wir arbeiteten früher in den 70er und 80er Jahren damals ausschließlich analog, das wussten wir damals allerdings noch nicht", lacht er. "Es gab ein Telefon, die Schreibmaschine, eine Rechenmaschine, einen Block Papier, einen Kuli – und ganz wichtig: unser Gehirn. Das reichte damals vollkommen aus."

Mitte der 80er Jahre sei dann immer mehr Wert auf individuelle Beratung gelegt worden. "In dieser Zeit bekamen wir auch unseren ersten PC in der Bank. Da begann für mich die Digitalisierung. Mein erster Computer hatte gerade mal 20 MB an Speicher und lief mit einem der ersten Betriebssysteme von Microsoft, dem MS-DOS", erinnert sich Meier. Und an noch etwas erinnert er sich besonders gerne: "Für mich gab es viele schöne Momente, an die ich sehr gerne zurückdenke. Ein besonderer Moment war für mich die überwältigende Zustimmung der Vertreterversammlung in Kirchenthumbach zur Verschmelzung der Raiffeisenbank Grafenwöhr-Kirchenthumbach eG mit der Raiffeisenbank Kemnather Land–Steinwald eG." Auch an die Zukunft der Bank denkt Meier jedoch. Sein Tipp für junge Auszubildende: "Im Grunde den gleichen Rat, den ich vor 45 Jahren ebenso erhielt: ,Der beste Rohstoff ist der Kopf!‘ – dies galt damals genauso wie heute", sagt er im Hinblick auf seine Bankkaufmannslehre, die er am 1. September 1973 in der früheren Raiffeisenbank Grafenwöhr eGmbH begann.

Nun will sich der 63-Jährige, der zwei erwachsene Kinder hat, aber erst einmal Reisen, Sport und Entspannung widmen. "Mehr Zeit habe ich dann auch für Haus und Garten. Außerdem werde ich mich um den Haushalt kümmern, denn meine Frau wird noch einige Zeit ihrer beruflichen Beschäftigung nachgehen."

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"Wir arbeiteten früher in den 70er und 80er Jahren damals ausschließlich analog, das wussten wir damals allerdings noch nicht. Es gab ein Telefon, die Schreibmaschine, eine Rechenmaschine, einen Block Papier, einen Kuli – und ganz wichtig: unser Gehirn. Das reichte damals vollkommen aus."

Bankdirektor Herbert Meier

 

 

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