Zusammen mit Monsignore Karl Wohlgut und Ruhestandspfarrer Hans Bayer standen Weihbischof Pappenberger und Stadtpfarrer Bernhard Müller am Altar der Friedenskirche und beteten für Suttner, der in der Kirche sehr engagiert war.
Geboren wurde Leo Suttner 1932 in Ziegelhütte bei Pappenberg im heutigen Übungsplatz. Als Fünfjähriger musste er seine Heimat verlassen, seine Eltern bauten ein Haus in Grafenwöhr, geprägt war die Kindheit und Jugend von den Kriegsjahren. Nach der Schule erlernte er den Beruf des Möbelschreiners, später arbeitete er bei der US-Armee. Im August 1959 heiratete er Elfriede Aumüller. Aus der Ehe gingen die Kinder Christa und Armin hervor, die Enkelkinder Tobias und Simone machen die Familie komplett.
Suttner kümmerte sich um die Familie und das Haus. Engagiert war der 86-Jährige auch in den Vereinen und der Kirche, wo stets sein handwerkliches Können gefragt war. So baute der gelernte Schreiner den Volksaltar in der Annabergkirche, Ambo und andere Ausstattungen für die Maria Himmelfahrtkirche sowie für die Gotteshäuser in Gmünd, Hütten und Gößenreuth. "Diese werden immer an ihn erinnern", betone Stadtpfarrer Müller.
Suttner war zudem Ehrenmitglied im Heimatverein. Hier machte er sich beim Ausbau des Militärmuseums verdient, zudem unterstützte er viele Feste. Auch beim Bau des Sportparks war sein handwerkliches Geschick gefragt. Seit 1966 gehörte er den Sportlern an. Eine seiner Leidenschaften war die Angelfischerei: Schon 1961 trat er dem Fischereiverein in Grafenwöhr bei und pflegte sein Hobby. Im Dezember 2016 wurde Suttner bei der Kolpingsfamilie für 65-jährige Mitgliedschaft geehrt. Suttner war trotz einiger altersbedingter Gebrechen ein lebensbejahender und stets heiterer Mensch. Mit einer Lungenentzündung kam er ins Krankenhaus nach Kemnath, wo er überraschend einen Herzinfarkt erlitt und am 29. Dezembers 2018 im Klinikum Weiden verstarb.
"Der Abschied von ihm ist kein endgültiger. Gott hat ihn heimgeholt, er lebt bei ihm weiter", tröstete Pfarrer Müller in seiner Predigt. Die Verstorbenen würden bei Gott in unserer Mitte fortleben, Jesus Christus helfe uns, die Verbindung zu ihren herzustellen, erklärte der Geistliche. Die Trauergemeinde, bestehend aus Familie, Freunden und Vereinsvertretern sowie die Kolpingsfahne geleiteten die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof.














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