Grafenwöhr
14.08.2019 - 11:02 Uhr

Uli Grötsch zu Gast bei Truppenübungsplatz-Beschäftigten

Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch schaut sich am Truppenübungsplatz Grafenwöhr um. In den Gesprächen geht es vor allem um die Situation der deutschen Zivilbeschäftigten.

Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch (vorne, Dritter von rechts) trifft sich mit den Beschäftigten am Truppenübungsplatz. Bild: exb/Büro Uli Grötsch
Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch (vorne, Dritter von rechts) trifft sich mit den Beschäftigten am Truppenübungsplatz.

"Der Truppenübungsplatz ist der größte Arbeitgeber in der Region, und seine Beschäftigten sind damit ganz selbstverständlich ein wichtiger Ansprechpartner für uns“, eröffnete Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch (SPD) seinen Besuch am Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Das Gespräch mit der dortigen Verdi-Fachgruppe, angeführt von Vorsitzendem Wolfgang Dagner sowie den Betriebsvertretungen aus den einzelnen Bereichen, drehte sich vor allem um die Situation der „local nationals“, wie die deutschen Zivilbeschäftigten bezeichnet werden.

Aus Sicht der Arbeitnehmer sah Dagner in vielen Bereichen Grund zur Kritik und bemängelte eine „Behinderung der Arbeit der Betriebsvertretungen durch den Arbeitgeber“, beispielsweise bei der Nicht-Genehmigung von Schulungen. Beim Arbeitsschutz, bei der Nachbesetzung offener Stellen und beim Umgang mit dem demographischen Wandel müsse der Arbeitgeber mehr leisten, mahnte der Verdi-Fachgruppenvorsitzende an. „Gerade wegen des hohen Durchschnittsalters an allen Standorten brauchen wir schnell eine Strategie für die Personalentwicklung in den kommenden Jahren.“

Grötsch regte eine gemeinsame Fachtagung in Berlin an, um sowohl mit der US-amerikanischen Botschaft als auch mit den zuständigen Bundesministerien die Forderungen der Betriebsvertreter zu diskutieren. „Der momentan stattfindende Ausbau des Truppenübungsplatzes und der Aufwuchs bei den stationierten und übenden Truppen muss auch von einer zukunftsweisenden Personalpolitik bei den Zivilbeschäftigten begleitet werden“, sagte Grötsch.

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