24.11.2020 - 12:27 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Vier "Neue" in der Schar der Ministranten der Pfarrgemeinde Grafenwöhr

Willkommen und Abschied stehen am Christkönigssonntag in der Pfarrgemeinde Heiligste Dreifaltigkeit in Grafenwöhr an: Neue Gesichter bereichern die Schar der Ministranten, altgediente "Minis" scheiden aus.

Zwei Mädchen und zwei Buben haben sich für den Dienst am Altar entschieden. Darüber freuen sich Stadtpfarrer Bernhard Müller (hinten, Mitte), Gemeindereferentin Christine Gössl (links), Pastoralpraktikantin Andrea Zeller (von rechts) sowie die Gruppenleiterinnen Sophie Rubner und Luisa Wolf (Zweite von links).
von Autor AZProfil

Das Christkönigsfest stand im Mittelpunkt der von Stadtpfarrer Bernhard Müller zelebrierten Eucharistiefeier am letzten Sonntag im Kirchenjahr in der Friedenskirche. Eingebettet darin war die Aufnahme von zwei Mädchen und zwei Buben, die sich für den Dienst am Altar entschieden haben, in die Schar der Ministranten.

Blickfang im Altarraum waren Gestecke mit einer prächtigen Prothea (Zuckerbusch), die Christus als den König mit Krone symbolisieren sollte, natürlich einmal mehr arrangiert von Leonore Böhm.

Ehe die Kinder in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen wurden, stellten Gemeindereferentin Christine Gössl und Pastoralpraktikantin Andrea Zeller den Prunk und Glanz eines irdischen Königs dem Leben und Wirken von Jesus Christus gegenüber. Welche Gegensätzlichkeiten: hier der angesehene Herrscher in seinem Palast mit goldener Krone und aufwendigem Lebensstil, dort der einfache Sohn aus einer Handwerkerfamilie, zu Gast bei Außenseitern, gestorben für uns am Kreuz mit einer Dornenkrone.

Ihr Fazit: „Jesus ist der König mit der goldenen Krone der Nächstenliebe und zugleich König mit der Dornenkrone. Wir brauchen Diener, die die Liebe des Königs Jesus Christus weitergeben, und das kann jeder von uns sein.“ Ministranten seien solche Diener, betonten Gössl und Zeller.

Mit Katharina Fehn, Nele Gebhardt, Nico Hofmann und Maximilian Meier haben sich vier Kinder aus der Pfarrgemeinde für den Dienst am Altar entschieden. Vor der Segnung der Plaketten befragte Pfarrer Bernhard Müller sie nach ihrer Bereitschaft zu Zuverlässigkeit, Gemeinschaftssinn, gegenseitiger Hilfe. Dann überreichten Sophie Rubner und Luisa Wolf die Plaketten an die "Neuen".

Dem Text aus dem Matthäus-Evangelium „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan" war die eindrucksvolle kleine Geschichte „Jesus, der König, zu Besuch“ nachempfunden, die Sophie Rubner vortrug. Darin hatte Jesus einer betagten Frau seinen Besuch versprochen. Diese fühlte sich geehrt und traf im Haus mächtig Vorbereitungen dafür.

Statt Jesus baten indes den ganzen Tag über hungrige Bettler um Nahrung und Aufnahme, die sie jeweils schroff abwies. Vergeblich wartete sie auf Jesus, und schließ schließlich traurig und tief enttäuscht ein. Im Traum jedoch erschien ihr Jesus und sagte zu ihr: „Dreimal habe ich dich besucht, aber dreimal hast du mich abgewiesen.“

Nach dem Gottesdienst verabschiedete Christine Gössl einige Ministranten aus ihrem Dienst. „Auch wenn ihr nun hier ausscheidet, es gibt noch viele Aufgabe in der Kirche", ermunterte sie sie. "Passt auf euch auf.“

Pfarrer Müller schloss sich dankend ihren Worten an. Zudem dankte er Gössl und Zeller für die Vorbereitung. Die Gläubigen bekundeten dies durch Applaus.

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