30.08.2018 - 13:17 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Zurück ins Leben

Tage lang rang Freddy Seitz nach einem Unfall mit dem Tod. Bei Baggerarbeiten am 22. Juli 2017 in seinem Garten stürzte ein Minibagger um und begrub ihn unter sich. Nachbarn, Rettungsdienst und Feuerwehr kämpften um das Leben des Mannes.

Eine Spende von Herzen gibt es an den Helfer vor Ort in Grafenwöhr. Freddy Seitz (Zweiter von links) und seine Schwester Britta danken den Einsatzkräften für die lebensrettende Hilfe.
von Autor XRIProfil

Die Bandbreite der Diagnosen aufgrund der schweren Verletzungen waren zwischen Tod, Pflegefall und Rollstuhl nicht gerade vielversprechend. Mit Unterstützung von sehr guten Ärzten und Therapeuten aus Regensburg, Bayreuth und Herzogenaurach gab der heute 43-Jährige trotzdem nicht auf. Er kämpfte sich im vergangenen Jahr wieder ins Leben zurück. Mit einer großzügigen Spende an den HvO Grafenwöhr möchte er sich nun für die schnelle Hilfe bedanken, die ihm das Leben rettete.

Der Anstoß zur Spende kam ihm und seiner Schwester Brittawährend seiner langen Rehabilitationszeit. Anlässlich seines ersten zweiten Geburtstages lud er dann Familie, Freude, Helfer und Unterstützer zu einer kleinen Feier ein. Anstelle von Geschenken bat er hier um eine Spende. Diese verdoppelte er kurzerhand. Somit kam ein stattlicher Betrag von 3200 Euro zustande, welchen er kürzlich an die Verantwortlichen des HvO um stellvertretenden Bereitschaftsleiter Patrick Hößlund Jasmin Trägerüberreichte. Der HvO Grafenwöhr kann dieses Geld sehr gut gebrauchen, wird doch für das neue Einsatzfahrzeug und für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte noch weiteres Zubehör benötigt.

Freddy Seitz möchte neben der Spende aber auch ein Zeichen für andere Betroffene setzen. Ein Zeichen, dass es sich rentieren kann, nach so einem Unfall immer weiter zu kämpfen. So war er zwölf Tage in Regensburg, 96 Tage in Bayreuth und 253 Tage in einem Reha-Zentrum in Herzogenaurach. Zurzeit befindet er sich in einer ambulanten Reha und wird weiter kämpfen. Danken möchte er allen Beteiligten - vor allem seiner Familie, Freunden, Ärzten, Krankenschwestern und Therapeuten. Eben allen, die ihn in dieser Zeit unterstützt haben.

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