Fünf Verletzte und hoher Sachschaden sind die traurige Bilanz eines Unfalls am Freitagvormittag auf der Staatsstraße 2167 zwischen Mähring und Poppenreuth. Die Straße war zeitweise komplett gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.
Am Freitagvormittag gegen 9.40 Uhr befuhr der Fahrer eines BMW die Staatsstraße 2167 von Tirschenreuth in Richtung Mähring. Zur selben Zeit war die Fahrerin eines Renaults, der mit vier Personen besetzt war, Richtung Kreisstadt unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache, so die Polizei, kam der Fahrer des BMW mit seinem Wagen vor der Einmündung in Richtung Griesbach auf die Gegenfahrbahn.
Dort stieß sein Auto frontal mit dem entgegenkommenden Renault zusammen. Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls in ein angrenzendes Feld geschleudert. Der Fahrer des BMW konnte sich nach Angaben der Tirschenreuther Polizeiinspektion selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien. Aus dem Renault konnten drei Personen mit eigener Kraft aussteigen, darunter auch zwei Kinder. Eine Frau, die auf der Rückbank hinter der Fahrerin saß, wurde eingeklemmt.
Rettungskräfte der Feuerwehr mussten sie aus dem Fahrzeugwrack befreien. "Hierzu musste das Dach des Pkw durch die Feuerwehr abgetrennt werden", informiert Verkehrssachbearbeiter Polizeihauptkommissar Hubert Bauer. Die eingeklemmte Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber, der auf der Straße gelandet war, in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer des BMW und die Fahrerin des Renault brachten die Sanitäter mit Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die zwei weiteren Insassen des Renault behandelten die Rettungskräfte ambulant am Unfallort. "Sie wurden bei dem Unfall leicht verletzt", so Bauer.
Die Staatsstraße war während der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten etwa zweieinhalb Stunden komplett für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehren Tirschenreuth, Poppenreuth und Redenbach kümmerten sich nicht nur um die Befreiung der eingeklemmten Frau, sondern auch um die Reinigung der Fahrbahn, die Absperrungen und die Umleitung des Verkehrs. Den Schaden an den beiden Fahrzeugen schätzt die Polizei auf rund 35.000 Euro.














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