Alle drei Jahre lädt der Agrarservice Rubenbauer zum Hoffest ein. Insbesondere sind Landwirte und Geschäftspartner des Unternehmens geladen. Rund 800 Besucher, so meint Georg Rubenbauer werden es auch diesmal gewesen sein, die zum Hoffest in die Maschinenhalle kamen. Nach dem gemeinsamen Essen dankte Rubenbauer den vielen Landwirten, mit denen er eng und vertrauensvoll als Lohnunternehmer zusammenarbeitet. Das größte Lob zollt er seinen Mitarbeitern und seiner Familie die ihn unterstützen. Rubenbauers Tochter Fabiola moderierte den Abend und ging zwischendurch auf die neuesten technischen Auf- und Ausrüstungen des Familienunternehmens ein. Im Hof spielte die Großkonreuther Blaskapelle auf.
Finanz- und Heimat-Staatssekretär Martin Schöffel verwies in seinem Grußwort darauf, dass die Firma Rubenbauer schon seit Jahren eine hervorragende Arbeit mache. „Schlepperfahren ist halt auch ein geiler Job“, kommentierte er. Schöffel ziehe den Hut, was Georg Rubenbauer mit seiner Familie alles aufgebaut habe: Zu einen das Lohnunternehmen, zum anderen betreibt die Familie ein Wirtshaus, dessen Gebäude vorher aufwendig saniert wurde. „Ihr sei echte Heimatmacher.“ Die Familie Rubenbauer stehe zur Landwirtschaft mit alle ihren Herausforderungen. Schöffel wies darauf hin, dass es in Deutschland und Bayern die besten Lebensmittel weltweit gebe. Aber es gebe auch viele Vorschriften, die es abzubauen gelte. „Dafür werden wir uns einsetzen“, erklärte er. Schöffel betonte, dass die Oberpfalz und insbesondere der Landkreis Tirschenreuth ein „wichtiges Agrargebiet“ seien. Auch Landtags-Vizepräsident Tobias Reiß sparte nicht mit Lob für die Familie Rubenbauer.
Höhepunkt des Abends war die Verlosung eines Frontmähwerks im Wert von 17.500 Euro für den guten Zweck. Dieser wurde von drei Sponsoren – den Unternehmen Krone (60 Prozent), Igl Agrartechnik und Agrarservice Rubenbauer (jeweils 20 Prozent ) finanziert. Gastgeber Georg Rubenbauer betonte, dass seine Familie stets ein Herz für Jene habe, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. In diesem Jahr erhalte die Kuno-Stiftung (Kinder-Uniklinik für Ostbayern) aus Regensburg die Spende. Er freute er sich ganz besonders, dass Professor Dr. Walter Rösch von der Stiftung nach Griesbach gekommen war.
Für den Hauptgewinn des Frontmähwerks wurden im Laufe des Abend Lose zu je 15 Euro verkauft. Insgesamt wurden Lose im Wert von 13.200 Euro verkauft. Neben dem Hauptgewinn gab es noch zwei riesige Plüschbären zu gewinnen. Das Frontmähwerk gewann Johannes Fichtner aus Wildenreuth. Er kann den Gewinn jedoch nicht für sich selbst brauchen, so dass er das Mähwerk weiter verkauften will. Die Hälfte will der Gewinner ebenfalls an die Kuno-Stiftung spenden. Auch der Kreuzer-Chor aus Mitterteich hängte sich an und gab den Reinerlös von 1000 Euro aus seinem Benefizkonzert dazu. So kann die Familie Rubenbauer aller Voraussicht nach den stolzen Betrag von 21.000 Euro an die Kuno-Stiftung übergeben.
Professor Dr. Walter Rösch stellte die Stiftung ausführlich vor. Diese bestehe aus zwei Säulen: Zum kümmere sie sich um die Klinikversorgung und zum anderen um Spenden. Rösch versicherte, dass jeder Cent, der gespendet werde, an der richtigen Stelle ankomme.

















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