18.07.2018 - 10:45 Uhr
Gröbenstädt bei MoosbachOberpfalz

Schwere Kette für schwersten Fisch

Rund 350 Zandern, Forellen und Saiblinge landen beim Fischerfest auf den Tellern der Gäste. Währenddessen zieht Johann Dittmann beim Königsfischen zwar die größte Menge Fisch aus dem Wasser, die Krone geht jedoch an jemand anderen.

Beim Fischerfest kürt stellvertretender Vorsitzender Martin Puff (rechts) und Schriftführer Richard Koller (links) die neuen Fischerkönige Werner Bank (Dritter von links) und Leon Stärk (Zweiter von rechts). Vorjahreskönig Jochen Grünthaler (Zweiter von links) übergibt die schwere Zinnkette an seinen Nachfolger.
von Elisabeth DobmayerProfil

(dob) Der Höhepunkt des Fischerfests des Kreisfischereivereins Vohenstrauß ist stets die Ernennung der Fischerkönige. Vor der Verkündung am Gröbenstädter Weiher wird das Ergebnis lange geheim gehalten. Zu Ehren kommt heuer erneut Ehrenvorsitzender Werner Bank. Jugendfischerkönig wird Leon Stärk. Beide dürfen sich die schweren Königsketten um ihren Hals legen lassen. Schon Tage zuvor bereiteten die Helfer das große Fest vor und bauten das Zelt auf.

Die Grillmeister standen ab dem frühen Morgen parat und heizten ihre Roste an. Die Gäste ließen sich bereits zum Frühschoppen am idyllischen Weiher nieder. Das kulinarische Angebot zur Mittagszeit konnte sich sehen lassen. Selbst in Fischrestaurants gibt es kaum mehr Auswahl. 150 Zander, 200 Forellen und Bachsaiblinge sowie zwanzig Kilogramm Fischpflanzerl wurden im Laufe des Tages verzehrt. Für die kleinen Festbesucher war ein Riesensandkasten aufgebaut und kleine Ponys konnten liebkost werden.

Rund 40 Helfer waren heuer im Einsatz. Darüber freuen sich die Vorsitzenden Johann Dittmann und Martin Puff. Obwohl nachmittags ein starker Gewitterschauer auf dem Gelände niederging, blieben die Gäste gerne unter dem Zeltdach sitzen. Wegen des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft wurde der Ansturm dann aber doch etwas flauer. Die Helfer beendeten das Fest um 19 Uhr.

Am vereinsinternen Königs- und Hegefischen Anfang Juli nahmen 24 Fischer teil, darunter 3 Nachwuchsfischer, die sich um die Königswürde bemühten. Insgesamt wurden 21,365 Kilogramm Fische an Land gezogen. Johann Dittmann brachte es zwar insgesamt auf 4200 Gramm Angelgut und hatte damit die größte Menge Fische im Bottich. Den schwersten Fisch fing er aber nicht. Das gelang einem anderen: Werner Bank. Sein dickster Fang wog 2720 Gramm. So sicherte er sich die Königskrone. Auf dem dritten Platz folgte Fabian Hentschel mit 3200 Gramm Fisch. Dem Jugendfischer Leon Stärk gingen 870 Gramm an die Angel. Ludwig Busch und Jonas Wurzer hatten an diesem Tag weniger Glück. Für die beiden Könige gab es als Geschenk eine Angelrolle.


Zum vereinsinternen Königs- und Hegefischen treten insgesamt 24 Fischer am Sperlweiher an, darunter auch drei Nachwuchsangler.

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