Mit viel Eigenleistung fertiggestellt

Der Feuerwehrhausanbau in Grötschenreuth ist fertiggestellt und wurde im Beisein von Kreisbrandrat Andreas Wührl und Bürgermeister Johannes Reger seiner Bestimmung übergeben.

Coronabedingt wurde der neue Feuerwehrhausanbau in Grötschenreuth seiner Bestimmung in kleinem Rahmen übergeben. Auf dem Bild einige Feuerwehrkameraden mit Bürgermeister Johannes Reger (Dritter von rechts), Zweitem Bürgermeister Bernhard Schmidt (Dritter von links), Stadtrat Rolf Hanauer (Zweiter von links), Kreisbrandrat Andreas Wührl (rechts) sowie Feuerwehrvorsitzendem Thomas Hanauer (Vierter von links) und Kommandant Tobias Panzer (Vierter von rechts).
von Jochen NeumannProfil

Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung: Der Feuerwehrhausanbau am alten Schulhaus in Grötschenreuth ist fertiggestellt. Die Planungen der Feuerwehrler hierzu haben bereits vor gut fünf Jahren begonnen. Anfang 2016 wurde der Bauantrag gestellt, seitdem haben die Floriansjünger jede Minute ihrer Freizeit dazu verwendet, das Schulhaus umzubauen und den Anbau zu errichten. Unter seinem Dach befinden sich jetzt der Stellplatz, das Materiallager, eine großzügige Umkleide und Sanitäranlagen.

„Heute geht es darum, das neue Feuerwehrhaus einmal anzuschauen und in Betrieb zu nehmen.“ Mit diesen Worten begrüßte Stadtrat Rolf Hanauer Bürgermeister Johannes Reger, Zweiten Bürgermeister Bernhard Schmidt sowie nicht zuletzt den Ehrengast, Kreisbrandrat Andreas Wührl.

Die Mitglieder der Feuerwehr Grötschenreuth bilden sich laufend fort

Grötschenreuth bei Erbendorf

„Das ehemalige Schulhaus ist zu einem tollen Dorfmittelpunkt geworden“, sagte Bürgermeister Johannes Reger. Bereits vor Jahren haben die Feuerwehrkameraden im oberen Stock einen Lehrsaal eingerichtet. „In den vergangenen vier Jahren arbeiteten sie mit viel Eigenleistung am Anbau des Feuerwehrhauses.“

Denn nach Reger habe die Feuerwehr nicht nur alles mitgeplant, sondern den Bau selbst in die Hand genommen. „Der neue Anbau wurde perfekt dem Altgebäude angeglichen“, sagte der Bürgermeister weiter. „Die Mitglieder der Wehr haben viele Mühen beim Um- und Anbau auf sich genommen.“ Mit vielen Hand- und Spanndiensten wurde auch die Außenanlage neugestaltet.

„Heute können wir uns freuen: Das Werk ist gelungen“, stellte Reger fest. „Der Feuerwehr zolle ich höchsten Respekt.“ Das Feuerwehrhaus werde seiner Meinung nach weiterhin der kulturelle Mittelpunkt des Dorfes bleiben. „Zum rollenden Inventar wird sich in den nächsten Jahren eine Lösung finden“, merkte der Rathauschef an.

Erfreut zeigte sich auch Kreisbrandrat Andreas Wührl: „Ein gelungenes Werk.“ Vor allem betonte er, dass ein normgerechter Stellplatz habe geschaffen werden können. „Denn gute Platzverhältnisse kommen der Sicherheit der Einsatzkräfte zu Gute“.

Wie schon Bürgermeister Reger bekräftigte auch Kreisbrandrat Wührl die Tatsache, dass ein Feuerwehrgerätehaus ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft sei, wenn es vor Ort kein Wirtshaus gibt.

Nicht zuletzt ging Wührl auf die derzeitige Aktionswoche der Feuerwehr unter dem Motto „Helfen ist Trumpf“ ein. Die entsprechenden Feuerwehr-Schafkopfkarten überreichte er an die Gäste. „Irgendwann wird es wieder möglich sein, sich zu treffen und einen gescheiten Schafkopf zu spielen.“

 

 

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