Feuerwehr Pechofen ehrt treue Mitglieder und zieht Bilanz

FFW Pechofen hielt Jahresrückblick – Jahrzehntelang treue Mitglieder geehrt – Dank an scheidenden Zeltbaumeister Vladislav Migula

Treue Mitglieder ehrte die Feuerwehr Pechofen bei der kombinierten Jahresversammlung 2019 und 2020. Im Bild (von links) Kreisbrandmeister Wolfgang Wedlich, Martin Weiß, Vorsitzender Matthias Lindinger, Josef Zeis, Bürgermeister Stefan Grillmeier, Hans Eckert, Kommandant Thomas Zintl und Thomas Schaumberger.
von Josef RosnerProfil

Gleich zwei Jahreshauptversammlungen hintereinander für die Jahre 2019 und 2020 hielt die Feuerwehr Pechofen in der "Petersklause" in Großbüchlberg ab. Im Mittelpunkt standen dabei Auszeichnungen für jahrzehntelange Mitglieder.

Nachträglich zum Vereinsjahr 2019 geehrt wurden Josef Zeis (50 Jahre Mitglied), Martin Weiß, Rudolf Weiß, Karl Haberkorn und Ludwig Härtl (jeweils 40 Jahre) sowie Thomas Schaumberger, Manfred Bäcker und Theo Schaumberger (jeweils 25 Jahre). Im Vereinsjahr 2020 standen die Ehrungen von Rainer Waidhas, Josef Weiß junior, Hans Eckert und Matthias Wührl an. Sie alle sind seit 25 Jahren dabei. Ein besonderes Dankeschön ging an Vladislav Migula, der nach vielen Jahren als Zeltbaumeister bei den Pfingstfesten aus Altersgründen aufhörte. Er erhielt einen Korb mit heimischen Spezialitäten.

Vorsitzender Matthias Lindinger freute sich über den guten Besuch der beiden Jahreshauptversammlungen, die strikt getrennt hintereinander folgten. Er bezifferte die aktuelle Zahl der Mitglieder auf 148 und blickte auf das gesellschaftliche Leben im Verein zurück, wobei die meisten Veranstaltungen 2020 ausfallen mussten.

Kommandant Thomas Zintl berichtete von zehn Einsätzen 2019 und zwölf Einsätzen 2020. Die insgesamt 44 Aktiven waren dabei vor allem für technische Hilfeleistungen gefragt. Übungen würden je nach aktueller Lage angesetzt, so Zintl. Die Aktiven rief er dazu auf, sich impfen zu lassen, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Gut angenommen werde die neue Alarmierung "FF Agent", schon 40 Aktive der Feuerwehr Pechofen seien mit aufgenommen worden. Ein abschließender Dank galt der Stadt Mitterteich für die gewährte Unterstützung.

"Mir liegen unsere Feuerwehren sehr am Herzen", bekannte Bürgermeister Stefan Grillmeier und ließ sich prompt als neues Mitglied in die Feuerwehr Pechofen aufnehmen. Positiv stimmten ihn die Mitgliederentwicklung und die hohe Anzahl an Aktiven. Abschließend dankte er für die gute Zusammenarbeit mit der Stützpunktfeuerwehr Mitterteich und den Nachbarwehren.

Kreisbrandmeister Wolfgang Wedlich freute die starke Frauenquote von fast 25 Prozent bei den Aktiven der Pechofener Wehr. Wedlich wünschte sich auch im Hinblick auf geplante Ausbildungsmaßnahmen, dass es keinen Lockdown mehr geben wird. Im Namen des Fördervereins dankte dessen Vorsitzender Martin Härtl für die gute Zusammenarbeit. Härtl informierte, dass die Feuerwehr Pechofen vom Brandunterstützungsverein Mitterteich mit einer Spende in Höhe von 936 Euro bedacht wurde. Dieser war 1966 gegründet und 2019 aufgelöst worden.

Zum Schluss ergriff Thomas Schaumberger das Wort und erinnerte daran, dass sich der Platz, auf dem immer das Festzelt beim Gerätehaus aufgestellt wird, in Besitz seiner Familie befinde. "Ich stelle keine Ansprüche, bedauere aber, dass dies nie erwähnt oder gar gelobt wurde", sagte Schaumberger. Weiter erwähnte Schaumberger, dass er gerne das städtische Grundstück in der Nähe seines Wohnhauses und des Dorfteiches käuflich erwerben würde. Dort übt die Feuerwehr Pechofen und absolviert auch die Leistungsabzeichen. "Der Bürgermeister hat mir schon grünes Licht signalisiert", berichtete Schaumberger und betonte, dass die Wehr auch nach einem Verkauf weiter dort üben dürfte. Schaumberger hoffte auf eine baldige einvernehmliche Lösung. Vorsitzender Matthias Lindinger machte deutlich, dass dieses Thema in kleiner Runde mit Stadt, Anliegern und der Feuerwehr besprochen werden soll.

Viele Jahre lang war Vladislav Migula (Mitte) Zeltbaumeister bei den Pfingstfesten der Feuerwehr Pechofen, nun hörte er aus Altersgründen auf. Dank zollten ihm Vorsitzender Matthias Lindinger (rechts) und Kommandant Thomas Zintl.
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