Trotz der Hitze kann sich die Präsidentin der Faschingsgesellschaft, Marion Raab, über eine tolle Resonanz freuen. Die Musikanten der Gruppe "Mir Kiener Baierisch" Katrin (Gitarre, Gesang)), Martin (Harmonika, Kontrabass), Christian (Akkordeon, Tenorhorn, Gesang) und Gerald (Schlagzeug, Gitarre, Gesang) gaben mit ihren lebendigen, originellen Darbietungen der Veranstaltung einen zünftigen Charakter. Zur Oberkrainermusik marschierten die Akteure ein, die Präsidentin verlas ihre Namen, die Kirwapaare formierten sich und legten gekonnt einen Walzer aufs Parkett.
Als weitere Auftritte folgten noch Polkas, ein Schreittanz im Kreis mit Drehungen im Dreivierteltakt und der Bandltanz. Ein Schuhplattler mit akrobatischen Elementen und der Integration von Bierkistln sowie ein Schautanz des Prinzenpaares Sabrina I. und Robert II. der Saison 2018/19 durften nicht fehlen.
Das Austanzen des Oberkirwapaares war ein weiterer Höhepunkt. Die Kapelle spielte einen längeren Walzer und die Paare reichten die drei Blumensträuße weiter. Plötzlich stoppte die Musik und die Tänzer mit den drei Buketts begaben sich auf den erhöhten Kirwatisch vor der Bühne. In jedem Gebinde war ein Los versteckt: zwei Nieten und ein Treffer. Mit der Aufschrift "Oberkirwapaar 2019" war Fortuna Jacqueline Kolmschlag und Stefan Karl gewogen.
Als Schlussakzent bahnte sich noch ein Höhepunkt an. Unter Klatschen des Publikums zogen die Gstanzlsänger Markus Kiener (Waschbrett), Anna Pröls (Quetschn) und Daniel Markgraf (Teufelsgeige) ein und positionierten sich auf der Bühne. Das "Zitronengelbeoachkatzlgocklfotznkopftrio" ging gleich in die Vollen. So manches Geschehen in der Gemeinde kam dabei amüsant zur Sprache. Laute Zugaberufe brausten am Ende auf.















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