Am letzten Mai-Wochenende feierten die Menschen in Großenfalz wieder zünftig – die traditionelle Dorfkirwa bot alles, was das Herz begehrt: Essen, Unterhaltung, Brauchtum und jede Menge Kirwastimmung.
Wie die Kirwaleit berichten, begann die Kirwa am Freitagabend mit einer Schlachtschüssel und dem offiziellen Auftakt auf dem Festgelände. Bei traumhaftem Wetter füllte sich der Platz schnell. Ben Paule sorgte mit seiner Musik für Stimmung und Tanzfreude.
Der Samstag begann traditionell: Die Kirwaburschen holten in den frühen Morgenstunden den Baum aus dem Wald. Mithilfe eines Krans wurde der Baum aufgestellt – da dieser über 30 Meter lang war, waren die Kirwaboum sehr stolz darauf, dass sie ihn ohne gebrochene Spitze aufstellen konnten. Sie keilten das Wahrzeichen der Kirwa dann mit reiner Muskelkraft ein. Am Nachmittag spielte die „Mülchbankl Muse“ und abends „Power Hoch 5“, die den Festplatz erneut in ein stimmungsvolles Kirwadorf verwandelten – überall wurde getanzt, gelacht und gefeiert. Die Feierlaune hielt bis in die frühen Morgenstunden an, und die Kirwaleit freuten sich sehr über die vielen Besucher, die die ganze Nacht mitfeierten.
Eine lange Pause gab es nicht, denn am Sonntag begann der Tag um 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen, begleitet von den Alfelder Musikanten. Bei bester Tanzmusik konnten Gäste und Kirwaleute ihr Können auf der Tanzfläche zeigen und sich bei Spanferkel und anderen Köstlichkeiten der Metzgerei Kohl in Frechetsfeld verwöhnen lassen. Die Kirwagesellschaft hatte Glück mit dem Wetter: Der Regen blieb aus, und das Austanzen konnte wie geplant stattfinden. Mit der Musik von „In Oiner Dur“ tanzten die Kirwamoidla und Kirwaboum den Baum zusammen aus. Höhepunkt war die Krönung des diesjährigen Oberkirwapaares: Annika Graml und Johannes Pürner. Bei zünftiger Musik von „Ghupft wey Gesprunga“ im Biergarten genossen die Gäste einen gemütlichen Nachmittag und Abend mit echter Kirwastimmung.
Am Montag durchstreifte der traditionelle Kirwabär das Dorf. Um 18.30 Uhr zeigte die Kindertanzgruppe des Heimat- und Trachtenvereins Erz- und Eisenwalzerboum ihre Tanzkünste. Danach folgte das Austanzen der „alten“ Kirwapaare. Oberkirwapaar der „alten“ Paare wurden Denise und Roland Luber. Für ausgelassene Stimmung bis zum Schluss sorgten wie im letzten Jahr „Die Jungen Spitzboum“.



















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.