11.06.2019 - 17:03 Uhr
Großkonreuth bei MähringOberpfalz

Ausreichend Rücklagen

Die finanzielle Lage der Marktgemeinde ist nicht schlecht. Sollten alle Vorhaben verwirklicht werden, wird dennoch eine Kreditaufnahme notwendig.

Bürgermeister Josef Schmidkonz zeigte sich erfreut, dass das Landratsamt den diesjährigen Haushalt rechtsaufsichtlich genehmigt hat.
von Konrad RosnerProfil

Der diesjährige Haushaltsplan war Thema der zurückliegenden Sitzung des Marktgemeinderates. Bürgermeister Josef Schmidkonz stellte fest, dass der Haushalt vom Landratsamt rechtsaufsichtlich genehmigt wurde.

Nach den Worten von Schmidkonz hat der Haushalt ein Gesamtvolumen von 5,326 Millionen Euro, was eine Steigerung von rund zehn Prozent im Vergleich zum Haushalt 2018 bedeute. Den Verwaltungshaushalt bezifferte er auf 3,26 Millionen Euro, den Vermögenshaushalt auf 2,062 Millionen Euro. Der größte Ausgabeposten im Verwaltungshaushalt seien die Personalausgaben mit gut einer Million Euro. Die Kosten hätten sich dabei um rund 62 000 Euro erhöht, was vor allem auf die Neueinstellung im Bauhof und durch die Verwaltungsumstrukturierung zu begründen sei.

Die Kreisumlage, der größte Einzelposten bei den Ausgaben, schlage mit 758 000 Euro zu Buche. "Die freiwilligen Leistungen werden auch künftig beibehalten", versicherte der Bürgermeister. Die Marktgemeinde werde diese Leistungen, etwa für die Jugendarbeit der Vereine, in der bisherigen Form beibehalten. Zum Vermögenshaushalt merkte der Bürgermeister an, dass die Marktgemeinde zwar über ausreichende Rücklagen verfüge. Er gab jedoch zu bedenken, "sollten alle Maßnahmen wie geplant ausgeführt werden, reicht die freie Spanne mit den zu erwartenden Einnahmen nicht aus".

Deshalb habe man eine Darlehensaufnahme von 300 000 Euro beschlossen. Die Pro-Kopf-Verschuldung werde deshalb auf 371 Euro steigen. Dies sei jedoch immer noch weit unter dem Landesschnitt vergleichbarer Gemeinden, der 606 Euro betrage.

Das Landratsamt habe jedoch angemahnt, diesen Kredit nur in Anspruch zu nehmen, wenn dies unbedingt nötig sei. Der Marktgemeinderat nahm Kenntnis von der Stellungnahme des Landratsamtes.

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