08.03.2020 - 15:04 Uhr
Großkonreuth bei MähringOberpfalz

Bau einer neuen Rettungswache in Griesbach

In der Marktgemeinde Mähring wird viel gebaut. So will das Rote Kreuz eine neue Rettungswache in Griesbach errichten.

von Konrad RosnerProfil

Der Schützenverein "Linda" Mähring hat zwei Lichtpunktgewehre gekauft, die insgesamt 3350 Euro kosten. Der Marktrat billigte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, diesen Kauf mit fünf Prozent zu fördern. Ebenso eine Förderung in Höhe von fünf Prozent erhalten die "Heimat"-Schützen des SV Griesbach, die ihren Schießstand modernisieren wollen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 20 000 Euro. 55 Prozent bezuschusst der Bayerische Sportschützenbund. Auch diese Abstimmung erfolgte einstimmig.

Eine Familie aus Plößberg ist nach Mähring umgezogen. Deren Kind besucht aber weiterhin die dritte Klasse der Grundschule in Plößberg. Deshalb muss die Marktgemeinde einen Gastschulbeitrag an Plößberg leisten. Die Gemeinde stimmte dem ebenfalls zu. Die kommende vierte Klasse wird das Kind dann jedoch in Großkonreuth in die Schule gehen.

Fahrzeughalle und Lager

Nichts einzuwenden hatte der Marktgemeinderat auch beim Antrag von Andreas Meyer aus Poppenreuth, der die Verlegung des Wasserzulaufs zu seinem Teich auf Gemeindegrund vornehmen will. Bürgermeister Josef Schmidkonz informierte das Gremium über die Tatsache, dass die bisherige Wasserleitung zugewachsen sei, so dass zu dem Teich kein Wasser mehr zulaufen könne. Gemeindliche Einschränkungen gebe es nicht, deshalb gab es ein einvernehmliches Einverständnis.

Des Weiteren wurden noch eine ganze Reihe von Bauanträgen behandelt, mit denen sich das Gremium einverstanden zeigte. So auch der Bauantrag des Bayerischen Roten Kreuzes für den Neubau einer Rettungswache in Griesbach. Dort sollen eine Fahrzeughalle, eine Dusche, Umkleidekabinen, eine Ruheraum und ein Materiallager entstehen. Das Gebäude soll 14 mal 11 Meter groß werden. Einstimmig wurde auch die Bauvoranfrage von Georg Rubenbauer (Griesbach) gebilligt, der seine Gaststätte umbauen und erweitern will.

Förderung von Kleinprojekten

Bürgermeister Josef Schmidkonz informierte den Marktrat ferner über die Tatsache, dass der Zweckverband Ikom Stiftland Kleinprojekte über das sogenannte Regionalbudget der Ländlichen Einwicklung in Bayern fördern wolle. Die Ikom habe dafür jährlich ein Gesamtvolumen von 100 000 Euro zur Verfügung. Förderfähig seien Kleinprojekte mit Gesamtkosten von maximal 20 000 Euro. Die Nettoausgaben würden bis zu 80 Prozent bezuschusst, maximal mit 10 000 Euro. Kleinprojekte unter 500 Euro werden nicht gefördert. Auch nicht förderfähig sind Landerwerb, laufender Betrieb, Unterhalt und Personalleistungen.

Anfrage bis Monatsende

Die beantragten Kleinprojekte müssten den Zielstellung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts des Zweckverbandes Ikom Stiftland entsprechen. Dazu zählten unter anderem attraktive und lebendige Ortskerne, Natur-, Umwelt und Klimaschutz oder touristische Infrastrukturmaßnahmen. Die Förderanfrage muss bis spätestens 31. März bei der Geschäftsstelle der Ikom Stiftland erfolgen. Schmidkonz betonte, dass auch Vereine in Rücksprache mit der Gemeinde Anträge stellen könnten.

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