Die Grünen im Bayerischen Landtag werfen der Staatsregierung vor, ausgerechnet beim bundesweiten ÖPNV-Rettungsschirm zu sparen. Statt 375 Millionen Euro wolle der Freistaat nun nur 255 Millionen an Landesmitteln ausbezahlen, teilten die Grünen am Sonntag mit. Sie beziehen sich auf ein Schreiben der Eisenbahnunternehmen an Landesregierung. Demnach beklagen bayerischen Eisenbahnunternehmen, dass der Verlustausgleich auf nur noch maximal 90 statt 100 Prozent des durch Corona entstandenen Schadens begrenzt werde. Geplant war von Bund und Ländern ein 100-prozentiger Ausgleich, um das Bahnangebot aufrechtzuhalten.
Die haushaltspolitische Sprecherin der Grünen, Claudia Köhler wirft Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unzuverlässig Umsetzung vor: "Ein typischer Söder, leider zum Schaden unserer Eisenbahnunternehmen." Aus Köhler Sicht handelt die Staatsregierung handelt damit gegen die bundesweite Absprache. Für Markus Büchler, Sprecher für Mobilität, hat das System: "Kaufprämien für Autos mit Verbrennungsmotor fordern und die Bahn als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel verhungern lassen.















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