Ein Plus für den Tourismus: Tinyhäuser in Gütenland

Bernd Mehltretter investiert in seine Heimat: In Gütenland entsteht eine Wochenendhaussiedlung mit 16 Tinyhäusern.

Bernd Mehltretter (rechts) und Bürgermeister Martin Birner (links) präsentieren die Pläen für die Tinyhäuser in Gütenland.
von Helga ProbstProfil

In Gütenland und im ganzen Stadtgebiet hat Hans Mehltretter viele Jahre den Tourismus gefördert und geprägt. Vor 25 Jahren baute er sich mit seiner Frau Anneliese einen Champingplatz auf und jetzt macht Sohn Bernd weiter. Der investiert am Eixendorfer Stausee in die moderne Variante der Wohnwagen. Geplant ist eine Wochenendhaussiedlung mit 16 Tinyhäusern in herrlicher Lage mit Blick auf den Stausee und die Eixendorfer Brücke. Das Vorhaben erhielt in der Sitzung alle Stimmen des Stadtrats und wurde sehr gelobt.

Selten, dass ein Vorhaben so uneingeschränkt im Stadtrat begrüßt wurde. Der Champingplatzbetreiber Bernd Mehltretter hat es geschafft, mit seiner Wochenendhaussiedlung Bürgermeister Martin Birner und alle Fraktionen zu begeistern. Sofort wurde der Vorentwurf des Ingenieurbüro Weiss, Beraten und Planen für die Änderung des Bebauungsplan „Seepark Neunburg vorm Wald“ in ein Sondergebiet „Wochenendhausgebiet“ als vorhabenbezogener Bebauungsplan mit integrierter Grünordnung gebilligt.

Das Plangebiet mit 0,89 Hektar liegt zwischen der südwestlichsten Ausbuchtung des Eixendorfer Stausees und nördlich der Ortschaft Gütenland. 16 Parzellen werden hier mit Kleinwochenendhäusern bebaut, deren Grundfläche mit Terrasse und Pkw-Stellplatz, 90 Quadratmeter nicht überschreiten darf. Die kleinen Ferienhäuschen werden 12,5 mal vier Meter groß und vier Meter hoch mit einer Dachneigung von zwölf Prozent. Der 37-jährige Investor verpflichtet sich, alle im Zusammenhang mit der Bebauung des Gebietes anfallenden Kosten zu tragen und unter anderem 15 standortgerechte Laubbäume zu pflanzen. Die Versiegelung ist auf ein notwendiges Maß zu beschränken und Wege und Stellplätze müssen mit einem versickerungsfähigen Belag hergestellt werden.

„Die Familie Mehltretter ist schon immer Vorreiter auf dem Gebiet Tourismus gewesen“ freute sich Birner in der Stadtratssitzung, dass Bernd Mehltretter jetzt wieder in seine Heimat investiert. Die Lage sei traumhaft, schwärmte der Bürgermeister vom Ortstermin. „Eine tolle Sache“, nannte Alexander Trinkmann (CSU) das Vorhaben und bat darum, über die Parksituation am Stausee zu diskutieren, damit kein Abschleppchaos wie am Murner See entstehe. Auch Stadtrat Walter Drexler (FW) beurteilte das Vorhaben positiv. Der „Stausee-Kümmerer“ sah die Chance, dass noch weitere positive Projekte am Eixendorfer Stausee folgen könnten. Für die SPD versprach Erich Schmid, das Projekt nach Kräften zu unterstützen.

"Eixi", die Attraktion am Stausee

Gütenland bei Neunburg vorm Wald
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