Der zweitägige „O’schnitt“ in Gumpen, eine vor Jahrzehnten verwirklichte Idee der örtlichen Feuerwehr, wird von Jahr zu Jahr größer. Ungebrochen ist der Besucherstrom. Daher ist es von großem Vorteil, dass am Gelände, mitten im Dorf, viel Platz ist. Die Besucher waren entweder zu Fuß, motorisiert oder mit dem Fahrrad gekommen, um am Familienfest teilnehmen zu können.
Stammgäste sind etwa die Mitglieder der Zweiradgruppe „Hosn“ aus dem Raum Reuth und Thumsenreuth. „In die Planung unserer Radtouren wird Gumpen stets eingebunden, besonders lockt das reichhaltige Kuchenangebot“, war aus deren Reihen zu hören. Die Radler hatten es sich auf den aus dem Maibaum gefertigten Holzbänken bequem gemacht, die später verlost wurden.
Veranstalter und Besucher begeistert
„Wir können sehr zufrieden sein. Das Wetter passt. Es ist nicht zu kalt und auch nicht zu heiß“, beleuchtete Feuerwehrvorsitzender Matthias Lindner den Sonntag. Die abendliche Kühle am Samstag habe die Gäste ins Zelt gelockt. „Dort war es proppenvoll“, berichtete Lindner in seiner Festbilanz. Er fügte hinzu: „Sehr gut ist’s wieder. Die Kuchentheken leeren sich langsam.“ Ebenfalls begeistert war Familie Brunner aus Leugas bei Wiesau. „Wir besuchen den ‚O’schnitt‘ alle Jahre. Hier gefällt’s uns halt“, erklärten die Eheleute.
Auch der Kommandant der Feuerwehr, Roland Lindner, erklärt: „Unser O’schnitt läuft. Viel müssen wir nicht machen.“ Längst habe sich die Veranstaltung mit der „Stodlmusik“ herumgesprochen. Angesichts der vollbesetzten Biertische meinte er, dass man dem Resttag gelassen entgegensehe. Lindner verriet zudem, dass man einen Zauberer ins Boot habe holen können.
"Wobby" verzaubert Kinder
Zauberer „Wobby“ war, wie er gegenüber Oberpfalz-Medien gestand, „zum ersten Mal in Gumpen“. „Hier ist eine sehr schöne Atmosphäre“, stellte „Wobby“ fest, der eigentlich Wolfgang Wopperer heißt und in Waldershof lebt. Der Magier verzauberte die Mädchen und Buben, die auf der Wiese Platz genommen hatten und begeistert mitmachten. „Für das Gelingen ist mein Zaubersalz wichtig“, sagte er. Im Zauberkoffer lagen formbare Luftballons und allerlei lustige Sachen.
Guten Absatz fanden die Brotzeiten, darunter das Steak-Spezial mit vielen Zwiebeln. Beliebter Anlaufpunkt der kleinen Besucher war die Hüpfburg. Der zur Neige gehende Sommer wurde in der Dorfmitte auf dem Gelände der Feuerwehr ordentlich gefeiert. „Was will man mehr.“ Das Backen und die Mühen haben sich laut Vorsitzendem Matthias Lindner „mehr als gelohnt.“


















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