18.02.2021 - 11:17 Uhr
GuteneckOberpfalz

Ausbau der Kreisstraße SAD 38 setzt Gemeinde Guteneck unter Zeitdruck

Beim Ausbau der Kreisstraße SAD 38 durch Pischdorf ist die Gemeinde Guteneck mit umfangreichen Begleitmaßnahmen eingebunden. Die dafür notwendigen Ausführungsbeschlüsse müssen kurzfristig gefällt werden.

Der Gemeinderat hat Michael Hösl (links) und Markus Schmauß (Mitte) zu Feldgeschworene bestellt. Bürgermeister Johann Wilhelm vereidigte die beiden Mandatsträger.
von Richard BraunProfil

Bevor der Gemeinderat während seiner letzten Sitzung in die Beratung einstieg, wurden die beiden neuen Feldgeschworenen von Bürgermeister Johann Wilhelm vereidigt. Bereits in der vorhergehenden Sitzung wählte das Gremium Michael Hösl und Markus Schmauß in dieses Ehrenamt. Die Wahl wurde notwendig, da die bisherigen Feldgeschworenen aus Altersgründen dieses Amt nur noch eingeschränkt ausüben konnten. Bürgermeister Wilhelm wies darauf hin, dass das Amt des Feldgeschworenen ein kommunales Ehrenamt auf Lebenszeit ist. Er dankte beiden für die Bereitschaft zur Übernahmen dieser verantwortungsvollen Aufgabe.

Der Landkreis Schwandorf erstellt derzeit die Entwurfsplanung für den in diesem Jahr auszuführenden Ausbau der SAD 38 im Ortsbereich von Pischdorf. In diesem Zuge soll seitens der Gemeinde Guteneck die im Dorferneuerungsplan enthaltene Fördermaßnahme "Schaffung einer attraktiven Fußwegverbindung entlang der Kreisstraße SAD 38" mitgebaut werden. Die Maßnahme wird vom Landkreis geplant und ausgeschrieben. Damit die Gemeinde die bisher noch geltenden Fördersätze beantragen kann, muss die Planung bis Mitte März stehen. Bei der Gestaltung wollte die Gemeinde die Bevölkerung von Pischdorf mit einbinden, erhielt bisher aber wenig Resonanz. Bei der Erstellung der Detailplanung unterstützte Günther Pflamminger, der zuständige Mitarbeiter der Tiefbauabteilung der VG, das Gremium.

Sanierungen am Kanal

Der neue Gehweg entlang der Kreisstraße wird mit Betonpflaster, ähnlich wie die Hofmarkstraße in Guteneck, erstellt. Der Dorfplatz ist bei der Umgestaltung nicht mit einbezogen, da dieser Bestandteil der späteren Dorferneuerung ist. Am aufwendigsten gestaltet sich die Sanierung der vorhandenen Regenwasserkanalisation. Da in Pischdorf eine Mischwasserkanalisation verbaut ist, müssen verschiedene Kanalhalterungen erneuert werden, um die anfallenden Wassermengen ordnungsgemäß ableiten zu können. Dafür steht eine Förderung von 80 Prozent in Aussicht. Bei einem Straßenbau ist die Verlegung eines Glasfaser-Leerrohrnetzes unverzichtbar. Mit der Erstellung einer Ausführungsplanung wurde die Breitbandberatung Bayern beauftragt.

Umstellung auf LED

Die Anwesen in Pischdorf sind bisher nur durch Kupferleitungen (FTTC-Glasfaser bis zum Kabelverzweiger) erschlossen. Die Zukunft gehört jedoch der Glasfaser bis ins Haus. Dies soll mit der neuen Verkabelung, die bis in jedes Grundstück führt, möglich werden. Im Zuge des Kreisstraßenausbaues steht auch die Modernisierung der Straßenbeleuchtung mit in der Planung. Hierzu sollen zwei Brennstellen ergänzt sowie acht Brennstellen komplett erneuert und auf stromsparende LED-Technik umgestellt werden. Der Auftrag dafür erging an die Bayernwerk Netz GmbH zum Angebotspreis von 18 905 Euro. Der Landkreis führt voraussichtlich im März die Ausschreibung mit allen Gewerken durch, damit frühzeitig mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Weiterer Artikel aus der Gemeinderatssitzung

Guteneck

Im Ortsbereich von Weidenthal steht die Dorferneuerung an. Im Vorfeld ist eine Kanaluntersuchung notwendig geworden, da völlig ungeordnet eine größere Menge Fremdwasser durch die Kanalrohre fließt. Um hier endlich Klarheit zu erhalten, ist eine optische Kanalbefahrung unumgänglich. Mit der Kanaluntersuchung wurde die Firma Schnurrer aus Weiden zum Angebotspreis von 4 615 Euro beauftragt.

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