Während das Löschauto der Feuerwehr im Freien geparkt war, wurde im Innern der Fahrzeughalle auf drei langen Tischen gehämmert, gebohrt und geschraubt: Zehn Kinder aus Schweißenreuth und Guttenberg waren mit Mama oder Papa eifrig beschäftigt, Nistkästen für die gefiederten Freunde zu zimmern.
Georg Prischenk aus Guttenberg sowie Jagdpächter Rainer Bayer (Revier Guttenberg) hatten das Material spendiert und auch zugeschnitten. Anhand eines fertiggestelltes "Musterhauses" und erklärten sie die Vorgehensweise beim Zusammensetzen der einzelnen Komponenten. Mit Einsatz von Schleifpapier, Akkuschrauber, Senkkopfschrauben, Forstnerbohrer, Frontklappe, Marder- und Spechtschutz, Holzraspel, Dachpappe und Schraubhaken entstand ein perfekter Vogelnistkasten.
Zum Schluss erhielten die Teilnehmer Tipps zum Streichen der Nistkästen mit einer Lasur und auch zum Aufhängen: Das Einflugloch soll weder zur Wetterseite (Westen) zeigen, noch darf der Nistkasten längere Zeit der prallen Sonne ausgesetzt sein (Süden). Eine Ausrichtung nach Südosten ist also ideal. Im Frühling soll ein weiteres Treffen stattfinden. Prischenk und Bayer sicherten bereits ihre Unterstützung dann beim Bau von Fledermauskästen oder Insektenhotels zu. Abschließend betonte der Jagdpächter, dass dies die einfachsten Methoden seien für den Einstieg in einen aktiven Artenschutz.













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