04.02.2020 - 17:40 Uhr
Haag bei WinklarnOberpfalz

Wege in einem guten Zustand

Reibungslos verliefen die Neuwahlen bei der Jagdgenossenschaft Haag, an deren Spitze erneut Rainer Leopold als Jagdvorsteher fungiert.

Rainer Leopold (hinten Mitte) wurde erneut im Amt des Jagdvorstehers bestätigt. Bürgermeisterin Sonja Meier (links) gratulierte der neuen Vorstandschaft.
von Johanna BaierProfil

Rainer Leopold blickte bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Röhrisch zurück auf das Jahr 2019. Der Schwerpunkt lag bei der Sanierung von Flurwegen. Er dankte allen Helfern und der Gemeinde für die Unterstützung. "Das Ergebnis kann sich sehen lassen", drückte er die allgemeine Meinung zum Stand der Wege aus. Auch im aktuellen Jahr sollen die Sanierungen fortgeführt werden. Nach neuester Gesetzeslage brauchen auch die Jagdgenossen einen Datenschutzbeauftragten. Die damit verbundene Ausbildung und erforderlichen regelmäßigen Schulungen sind mit Kosten und Zeitaufwand verbunden. Aus diesen Gründen fand sich niemand, der dieses Amt übernehmen möchte. Der Jagdvorsteher wandte sich an die Gemeinde, diese wiederum hofft von der Verwaltungsgemeinschaft eine Lösung zu erhalten.

Bürgermeisterin Sonja Meier dankte für die gute Zusammenarbeit und wünschte weiterhin ein positives Jagdjahr. Mitjäger Alexander Wutz übermittelte die Grüße des Jagdpächters Eckert.

Das Ergebnis der Neuwahlen: Erster Jagdvorsteher Rainer Leopold, zweiter Jagdvorsteher Michael Sächerl, Kassenführer Georg Leopold, Schriftführer Josef Wutz jun., Kassenprüfer Hubert Ruhland und Christa Pregler, erster Beisitzer Franz Fink, zweiter Beisitzer Alexander Scherr.

Hochsitz umgeworfen:

Mutwillig zerstört

Wie Jagdvorsteher Rainer Leopold bekanntgab, wurde im Dezember ein Hochsitz im Waldstück "Riedersberg" (Richtung Frauenstein) mutwillig zerstört. Jäger Andreas Mösbauer hatte diesen erst drei Wochen vorher mitten im Wald (vom Weg aus nicht sichtbar) auf einem kleinen Felsplateau aufgestellt. "Dort war es windgeschützt, weshalb wir mit Sicherheit sagen können, dass der Hochsitz umgeworfen wurde und danach einige Meter in die Tiefe stürzte", erklärt Leopold auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien. Mittlerweile habe Jäger Andreas Mösbauer hier einen neuen Hochsitz - diesmal fest verankert - angebracht. Der Jagdvorsteher erinnerte daran, dass die Jagdgenossenschaft Haag schon vor etwa sechs Jahren ein massives Problem mit mutwilligen Zerstörungen hatte: "Jede Futterkrippe, die wir damals aufgestellt haben, wurde kaputt gemacht." Er hoffe, dass die aktuelle Sache nicht dieses Ausmaß annehmen wird.

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