19.04.2021 - 07:57 Uhr
Oberpfalz

Haarige Angelegenheit: So wird die Haut glatt und weich

Jeder hat sie, kaum einer mag sie: Haare an den Beinen, den Achseln, der Bikinizone. Gerade im Sommer, wenn die Klamotten kürzer werden, wollen viele haarlose Haut. Wir stellen die gängigsten Methoden für jeden Haar- und Hauttyp vor.

Der Rasierer ist der Klassiker unter den Haarentfernungs-Methoden.
von Laura Schertl Kontakt Profil

Für Gewohnheitstiere: Rasierer

Hauttyp: Alle

Der Klassiker der Haarentfernung und in praktisch jedem Badezimmer zu finden: der Rasierer. Er ist leicht anzuwenden, überall erhältlich und kostet seinem Benutzer kaum Überwindung. Leider ist er aber auch die Methode, die am wenigsten lang anhält. Beim Kauf eines Rasierers gilt: Finger weg von Einwegrasierern. Besser sind Modelle mit mehreren Klingen. Wichtig ist, die Haut vor der Rasur gut einzuschäumen, so gleitet der Rasierer widerstandslos. Die Klinge sollte alle drei bis vier Wochen gegen eine neue, scharfe Klinge ausgetauscht werden.

Für Mutige: Epilierer

Hauttyp: Unsensible Haut

Der Epilierer ist weniger typisch, kostet gerade beim ersten Mal viel Überwindung – und Nerven. Denn beim Epilieren werden die Haare durch ein Pinzetten-System direkt an der Wurzel herausgezogen. Das sorgt zwar für ein länger anhaltendes Ergebnis von bis zu zwei Wochen, ist aber auch schmerzhaft. Die zu enthaarende Stelle sollte vor dem Epilieren warm abgeduscht werden, um die Poren zu öffnen und das Herausziehen der Haare zu erleichtern. Nach der Epilation die Haut kühlen und gut eincremen.

Für Unempfindliche: Waxing

Hauttyp: Wenig sensible Haut

Beim Waxing werden die Haare an der Wurzel herausgezogen, allerdings mithilfe einer Wachspaste. Damit die alle Härchen problemlos umschließen kann, sollten die Haare eine Mindestlänge von 0,5 Zentimetern haben. Unterschieden wird zwischen Warm- und Kaltwachs. Bei Warmwachs sollte die Temperatur vor dem Auftragen an einer kleinen Hautstelle getestet werden. Kaltwachs hingegen wird auf einen Stoffstreifen aufgetragen

Für Sensibelchen: Sugaring

Hauttyp: Alle

Für sensiblere Haut oder für die besonders Süßen unter uns gibt es eine alte, ägyptische Methode der Haarentfernung: das Sugaring. Mithilfe einer Zuckerpaste werden ähnlich wie beim Waxing die Haare an der Haarwurzel herausgezogen. Am besten funktioniert das, wenn die Haut vorher mit einer alkoholhaltigen Lösung von Fett befreit wird. Der Vorteil am Sugaring: Die Haut wird weniger strapaziert und die Wahrscheinlichkeit, das Haare einwachsen, ist gering. Für die Pflege danach eignen sich Cremes ohne Duft- und Konservierungsstoffe.

Die Figur muss passen? Mit diesen Rezepten wird der Weg zur Traumfigur ein Spaziergang.

Oberpfalz

Für Hartgesottene: Enthaarungscremes

Hauttyp: Unsensible Haut Enthaarungscremes destabilisieren mit ihren Inhaltsstoffen die Keratinstruktur der Haare und lösen dadurch die Haare aus ihren Follikeln. Dadurch sind die Cremes aber bei Weitem nicht für jeden Hauttyp geeignet und sollten deshalb unbedingt vor der Anwendung an einer kleinen Hautstelle getestet werden. Erst wenn für einen Tag lang keine negative Reaktion auf die Anwendung zu sehen ist, kann die Creme großflächig aufgetragen werden. Nach der Behandlung wird die enthaarte Partie abgespült, die Haare fallen einfach mit aus.

Für Festentschlossene: Laser und IPL

Hauttyp: Alle

Haarentfernung mit Intense Pulsed Light (IPL) ist die wohl effektivste Methode, um lästige Haare loszuwerden. Hoch energetisches Licht wird über Filter der Haarfarbe angepasst und entfernt Haare dauerhaft – allerdings erst nach zahlreichen Sitzungen. Beim Laser hingegen sind weniger Behandlungen nötig. Bei beiden Methoden werden die Haarwurzeln nachhaltig zerstört, was neues Haarwachstum unmöglich macht. Das hat seinen Preis: Je nach Körperbereich müssen Kunden mit mehreren Hundert Euro rechnen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.