10.02.2019 - 11:59 Uhr
HahnbachOberpfalz

Erstes Beschnuppern mit den Franzosen

"Herrlich entspannt", "sehr freundlich aufgenommen worden" oder "absolut stressfrei" lauten die Resümees nach der ersten Begegnung einer Hahnbacher Delegation mit den Bürgern aus dem französischen Zillisheim.

Präsident Patrick Keller, die Bürgermeister Goester und Lindner fühlen sich wie Könige bei den Faschingsprinzessinnen.
von Autor MMAProfil
Die Bürgermeister Joseph Goester (links) und Bernhard Lindner verstehen sich auf Anhieb bestens.
Auch farblich harmonieren die Hahnbacher mit Bürgermeister Joseph Goester und dem Zillisheimer Gemeinderat

Der dortige Bürgermeister Joseph Goester hatte mit seinem Gemeinderat den Hahnbacher Bürgermeister Bernhard Lindner mit "Verstärkung" zum elsässischen Faschingsauftakt eingeladen. Es war ein erstes Beschnuppern. Offensichtlich war dieses auch bestens ausgefallen, denn die Zillisheimer werden Ende Juli zum Gegenbesuch zum Hahnbacher Marktfest kommen.

Nach einer problemlosen Anreise wurden Bürgermeister Bernhard Lindner und "seine wagemutigen Getreuen", wie er sagte, gleich ins Rathaus gebeten, wo bereits der dortige Gemeinderat auf sie wartete. Gastgeschenke wurden ausgetauscht und man servierte elsässisches Bier zur regionalen Spezialität, dem Gugelhupf. Vor dem Rathaus ließ man anschließend fröhlich winkend den abendlichen Faschingszug vorüberziehen.

Faschingspräsident Patrick Keller, der die Oberpfalz und auch Hahnbach bereits durch zahlreiche Schüleraustauschprogramme kennt, stellte die Gruppen vor und überreichte diesen die glänzenden Faschingsorden. In der großen Zillisheimer Mehrzweckhalle waren im Anschluss alle zum Essen, zu Musik und Tanz und der Wahl der drei Faschingsprinzessinnen geladen. Für Günter Winter, der an diesem Tag seinen Geburtstag feierte, wurde ein eigenes Ständchen gespielt und gesungen. Nicht nur er, sondern auch die anderen Teilnehmer freuten sich über die üblichen zahlreichen Bussis und die ausgelassene und unkomplizierte Stimmung beim Ball mit Franzosen und Schweizern.

Ein "musikalisches Ständchen mit Aperitif" erwartete die Hahnbacher am nächsten Morgen vor dem Rathaus. Bei bestem Wetter schlossen sich die mit Bonbons und Konfetti bestens ausgerüsteten Hahnbacher in "Frack und Zylinder" dem Faschingszug an. Zwischen den 14 Wagen, vielen Fußgruppen, acht Gugga-Musik-Bands und der Rekordzahl von 700 Teilnehmern, zog man mit einem bayrischen Leiterwagen mit dem Hahnbacher Wappen durch den Ort. Angenehm fiel man vor allem den Zuschauerinnen auf, da diesen charmant der mitgebrachte Sekt serviert wurde.

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