03.09.2018 - 18:10 Uhr
HahnbachOberpfalz

Hahnbacher Gocklwiese wird zum Vils-Erlebnis

"VilsErleben" lautet die Projektbezeichnung für die geplante Umgestaltung der Hahnbacher Gocklwiese: Bürgermeister Bernhard Lindner stellte sie jetzt der CSU-Kreistagsfraktion vor.

Die CSU-Kreistagsfraktion um Landrat Richard Reisinger (vorne, Sechster von rechts) und Fraktionssprecher Stefan Braun (vorne, Fünfter von rechts) informiert sich bei Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner (vorne, Siebter von rechts) über das Projekt „VilsErleben Hahnbach – Gocklwiese“.

Die gut einen Hektar große Fläche soll Radfahrern, Wanderern und grundsätzlich allen Hahnbachern die Möglichkeit geben, mit der Vils und dem Element Wasser in Kontakt zu kommen. Gefördert wird das Projekt mit Leader-Mitteln der LAG Amberg-Sulzbach.

"Zahlreiche Rad- und Wanderwege führen über die Gocklwiese in alle Himmelsrichtungen, und auch im Hahnbacher Hafen herrscht mit Zillen- und Kanuvermietung jedes Wochenende reges Treiben, so dass das Projekt ,VilsErleben' flankierend das nahtouristische Angebot erheblich aufwertet", erklärte Bürgermeister Lindner. Ausschlaggebend sei gewesen, dass die Vils momentan schlecht zugänglich sei und deshalb wenig wahrgenommen werde. Die Gocklwiese am östlichen Ortsrand von Hahnbach wird derzeit als Grünfläche mit kleinem Skaterpark und Spielplatz und Vereinen für Veranstaltungen genutzt. Das Konzept sieht einen Spielplatz vor, bei dem Wasser eine Rolle spielt, einen Aussichtssteg in Bootsform, einen Aufenthaltsbereich mit Grillplatz, Sitzmöglichkeiten und Mehrgenerationen-Spielgeräten, Unterstelldach und einer E-Ladesäule für Fahrräder. Ein "Aussichtsboot" wird mit einer Wasserkanone am Bug ausgestattet, mit der die Kinder in Piratenmanier in die Vils spritzen können.

Die Gesamtkosten liegen bei 283 000 Euro, davon werden 170 000 Euro aus Leader-Mitteln finanziert. "Der Baubeginn der Revitalisierungsmaßnahmen an der Wiese steht unmittelbar bevor. Der Marktgemeinderat hat den Auftrag für die Tiefbauarbeiten bereits an die Firma Braun, Ursulapoppenricht, und die Holzbauarbeiten an die Zimmerei Dieter Kohl, Edelsfeld, vergeben", berichtete Lindner. Die Umsetzung des Teils des Wasserwirtschaftsamtes folge etwas zeitversetzt, weitgehend ohne Kostenbeteiligung des Marktes.

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