23.02.2020 - 17:06 Uhr
HahnbachOberpfalz

Kunterbunter Faschingszug in Hahnbach

Eine Greta haben sie dabei; "Mari Huana" darf auch nicht fehlen. Der Hahnbacher Faschingszug am Sonntag glänzt durch Einfallsreichtum.

von Autor MMAProfil

Wie gewohnt ausgelassen fröhlich und mit fast 60 Gruppen, aber für viele mit viel zu lauten Großwagen war auch dieses Jahr der Faschingszug. Viel Viecherei machte da die Hauptstraße unsicher, mit unzähligen Hühnern und Gockeln mit und ohne Stall, Frösche, die geküsst werden wollten, Einhörner und Ponyhofbewohner, auch Zapfhähne und -hühner, schlaue blaue Füchse oder tanzende Raben brachten Stimmung unter Hunderte von meist kostümierten Zuschauern.

Die Fridays-for-Future-Bewegung mit der sitzstreikenden Greta, die ihr Auto liebt und schiebt, oder statt Bier aus den Zapfsäulen Prosecco und Bier fließen lässt. „Freibier for Future“ hätten die Hahnbacher Mädchen und Burschen allerdings lieber. Auch Blumen gab es für Bienchen zu bestäuben, nicht nur in der Kötzersrichter Mari-Huana-Plantage. Ein „Forest for ever“ und diverse Holzarbeiter trieben ebenso ihr Unwesen.

Ein Hahnbacher Gipfeltreffen mit der Politprominenz, die „Katze for Kanzlerin“ vorschlagen, wurde gewünscht. Eingesperrte Regierungschefs, die manche für schlimmer als die wildesten Tiere halten, wurden drastisch kritisiert.

Phantasievolle Kostüme wie die Frauenbundquallen, die nicht zu unterschätzen sind, oder Figuren der Disneyworld, NASA-Raketen oder spritzig-prickelnde Ahoi-Brause-Mädels traten auf.

Schwerer Unfall nach dem Faschingszug

Hahnbach

Um die Sauberkeit sorgten sich „flotte Feger“, und auch die Jungzüchter mit der Aufforderung, dass doch „jeder vor der eigenen Tür kehren“ solle, damit die Welt sauberer würde. Andere wiederum wollten allen einheizen oder spielten „Looping-Susi“ oder Top-Gun. „Gemütlichere“ dagegen wollten warten, „bis AS Is“. Mehrere Gruppen kamen als Bauchtänzerinnen mit und ohne Aladins Wunderlampe. Sexy-Boys, Minions, Neanderthaler, auch die "beScheuerte Maut" waren Themen. Die Zammagwürfelten waren von Halloween noch übrig, und manche „Frauen-Power“ zeigte Herz und Bauch. Selbst E-Menschen hatten sich unter den langen Zug gemischt, der sich im Tanz in den Gasthäusern und auf der Hauptstraße noch fortsetzte.

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