02.08.2020 - 14:13 Uhr
HahnbachOberpfalz

Neue Hahnbacher Kinderkrippe ist auf einem guten Weg

Rund 2,5 Millionen Euro wird die neue, dreigruppige Kinderkrippe in Hahnbach kosten. Aus planerischen Gründen muss der Architekt in die Höhe gehen.

Von der Herbert-Falk-Straße gesehen sollen im Obergeschoss des Krippengebäudes (rechts) Lagermöglichkeiten und Räume für gemeinnützige Zwecke geschaffen werden.
von Josef IbererProfil

An sich erscheint eine zweigeschossige Ausführung der neuen Hahnbacher Kinderkrippe an der Herbert-Falk-Straße dem städtebaulichen Berater Wolfgang Brummer als zu massiv. Im Bereich des Gebäudeteils zur Herbert-Falk-Straße werde sie aber aus gestalterischen Gründen für erforderlich gehalten. Der mit der Planung beauftragte Architekt Peter Wagner stellte dem Marktgemeinderat die angedachten Änderungen vor.

So könnten im Obergeschoss Lagermöglichkeiten für die Kinderkrippe geschaffen werde, die mangels der Grundstücksgröße im Erdgeschoss nicht ausführbar seien. Die übrigen Räumlichkeiten könnten für gemeinnützige Zwecke genutzt werden, so Wagner. Die damit verbundenen Mehrkosten hätte der Markt Hahnbach zu finanzieren. Für die gesamte Maßnahme wurden im aktuellen Haushaltsplan 2,5 Millionen Euro berücksichtigt.

In Sachen der Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage an der Gemeindeverbindungsstraße Hahnbach-Süß hält die Untere Naturschutzbehörde eine Anbindung an die westlichen Waldränder für ideal. Im Zuge der Eingrünungs- und Ausgleichsmaßnahmen könnte dadurch ein strukturreicher Verbund entstehen. Für eine Umsetzung sollen mit den angrenzenden Grundstückseigentümern Möglichkeiten erörtert werden.

Zur Vorgeschichte des Krippenneubaus

Hahnbach

Bei der Kanalinspektion der Ortsentwässerung Süß stellte sich heraus, dass sich zwar der Regenwasserkanal durchwegs in sehr gutem Zustand befindet, der Schmutzwasserkanal aber überhaupt nicht. Insgesamt wurden 22 Schäden festgestellt. Für eine Sanierung lagen Kostenangebote zwischen etwa 21 030 und 260 180 Euro vor. Der Auftrag für die Instandsetzung von Schäden außerhalb von Kanalsenkungen wurde an die Firma Aarsleff vergeben. Den Auftrag für die Planungen der Instandsetzungen von Schäden in offener Bauweise erhielt das Ingenieurbüro UTA Ingenieure GmbH, Amberg. Um die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule offiziell abschließen und einen Verwendungsnachweis der Regierung der Oberpfalz vorzulegen zu können, werde auf die Erneuerung der Überdachung des Haupteingangs derzeit verzichtet. Der Abschluss der Generalsanierung sei Voraussetzung sowohl für die Zulassung zur Förderung als auch für die Generalsanierung der Schwimmhalle. Nach teilweise unterschiedlich diskutierter Auffassungen wurden alle Beschlüsse einstimmig gefasst.

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