10.05.2019 - 12:26 Uhr
HahnbachOberpfalz

Sicher und wohl, auch in Zukunft

Zufrieden fällt die Bilanz der Polizei beim Sicherheitsgespräch im Hahnbacher Rathaus aus. In den Gemeinden Hahnbach, Poppenricht und Gebenbach ist "die Welt noch weitgehend in Ordnung".

Zufrieden mit der Sicherheitslage in den drei Gemeinden waren bei ihrer gemeinsamen Besprechung (von links) Polizeihauptkommissar Peter Krämer, Erster Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck sowie die Bürgermeister Roger Hoffmann (Poppenricht), Bernhard Lindner (Hahnbach) und Peter Dotzler (Gebenbach).
von Josef IbererProfil

Zum alljährlichen Sicherheitsgespräch trafen sich im Hahnbacher Rathaus die Bürgermeister Bernhard Lindner (Hahnbach), Roger Hoffmann (Poppenricht) und Peter Dotzler (Gebenbach) mit den Leitern der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg, Erstem Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck und Polizeihauptkommissar Peter Krämer. Die allgemeine Aussage beider Beamten: „Man kann sich in den drei Gemeinden sicher und wohl fühlen. Die allgemeine Gefühlslage für die Zukunft ist positiv. Aus polizeilicher Sicht ist hier die Welt noch weitgehend in Ordnung.“ Während im bayerischen Durchschnitt die Häufigkeitszahl im Jahre 2018 (Straftaten pro 1000 Einwohner) bei 45,7 und die Aufklärungsquote bei 64,4 Prozent liegen, stellen sich die Zahlen für die drei Gemeinden positiver dar.

Unspektakulär wurde die Sicherheitslage in Gebenbach bezeichnet. Lediglich 14 Fälle wurden bekannt, was einer Häufigkeitszahl von 13,0 entspricht. Alle Delikte konnten aufgeklärt werden. Ein deutlicher Rückgang der Straftaten wurde in Poppenricht trotz der unmittelbaren Nachbarschaft zu den Städten Amberg und Sulzbach-Rosenberg registriert. Die Anzahl der bekannt gewordenen Vergehen ging im Vergleich zu 2017 von 69 auf 43 zurück, was einer Häufigkeitszahl von 13 entspricht. 23 Fälle (53,3 Prozent) wurden hier aufgedeckt. Auch für Hahnbach war allgemein von einem Rückgang der Kriminalität die Rede. So gingen die Straftaten gegenüber 2017 um 16 auf 95 mit einer Häufigkeitszahl von 19 zurück. Bei 79 Fällen (83,2 Prozent) liefen die Ermittlungen erfolgreich. Einen breiten Raum in der Unterredung nahm das Resümee zum Faschingszug ein. Die ungewöhnliche Vielzahl der teilnehmenden Gruppen und Zuschauer sowie ergiebiger Alkoholkonsum seien für die Straftaten und Ordnungswidrigkeiten mit ursächlich. Als vorbeugend wurde die Teilnahme der Polizei an der Vorbesprechung des Faschingszuges überlegt.

Das Fazit für die sonstigen Großveranstaltungen in den drei Gemeinden wie Kirwa, Marktfest und Bergfeste war zufriedenstellend. Die Anwesenden waren sich einig, dass sich die vermehrten Hinweise der Kommunen an die Veranstalter auf den Jugendschutz, insbesondere durch Einhaltung der Sperrzeitbestimmungen, positiv auswirken. Man sehe sich auf einem guten Weg.

Insgesamt sei das Mitwirken der Öffentlichkeit in ländlichen Gegenden bei der Aufklärung von Straftaten sehr hilfreich. Manche, wie etwa Wohnungseinbrüche, seien durch aufmerksame Nachbarn nicht vollendet worden. Für die in den Kommunen untergebrachten Asylbewerbern verzeichnete die Polizei hinsichtlich der Straftaten keine Auffälligkeit

Die Bürgermeister bedankten sich für die „unkomplizierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg“. Besonders die „Amtshilfe auf dem kleinen Dienstweg“ sei oftmals hilfreich.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.