26.02.2019 - 09:19 Uhr
HahnbachOberpfalz

Sinnvoller Tag in der Grundschule

„Diese Stunden machen in jeder Hinsicht echt Sinn“, so lautet der Kommentar der Lehrerinnen Kerstin Schreglmann und Astrid Nußstein zu einer Aktion. Ihre Klasse 3a darf das „Mobile Erfahrungsfeld der Sinne“ hautnah erfahren.

Lehrerin Kerstin Schreglmann beobachtet die Konzentration der Kinder am Teambrett.
von Autor MMAProfil
Töne und Wasser aus der Wasserspringschale.
Optische Phänomene faszinieren.
Blinde Sensibilisierung auf dem Barfußpfad.
Klangschalenklänge erfühlen.

Die 22 Hahnbacher Grundschüler überraschten die beiden Moderatoren Alex Sima und Klaus Baier mit durchgängiger Aufmerksamkeit und am Schluss mit einer starken Applausrakete. Fnanziell unterstützt vom Förderverein der Max-Prechtl-Schule nahm man das Angebot des Landkreises Amberg-Sulzbach gerne an. Das Kreisjugendamt, das Gesundheitsamt, der Verein zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention kooperieren hier nach der Idee von Hugo Kükelhaus, um Kindern ein „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne“ anzubieten, hieß es.

Die Lehrkräfte verfolgten gespannt mit ihren Schützlingen manch neue Sinneserfahrung und oft sogar ein intensives Wiederentdecken an Sinnlichkeit. Auch Teamarbeit war gefragt. Es begann für alle mit dem nicht einfachen Weiterreichen von verschiedensten Materialien mit den Füßen. Ein Barfußpfad mit zehn Kästen und abwechslungsreichen Bodenbelägen machte geführt blind gehend, rückwärts tapsend, krabbelnd und schreitend allen Spaß. Spannend waren auch die 16 Tastkästen mit unterschiedlichsten Inhalten. Mit Luftballons, gegen die ein großer Gong geschlagen wurde, lernte man Schwingungen von Tönen und Schallwellen körperlich zu spüren.

Teamarbeit und Konzentration war beim Nachzeichnen von Serpentinen mit einem Stift gefragt. Die Schüler mussten ihn mit Schnüren auf Kommandos bewegen. Lustiger und auch kitzeliger waren daraufhin die Experimente mit Klangschalen auf Bauch und Rücken. Mit Tinte, Flummi, Quirl, Tennisball und kleiner Plastikfigur wurde im großen Wasserbehälter mit Auslauf bald klar, welche Sogwirkung und damit Gefahren Strudel haben können. Auch die Bedeutung des Wassersparens kam hier eindringlich zur Sprache. An der Wasserspringschale staunten alle über den Zusammenhang von Wasser und Tönen.

Vielen blieb der Mund lange offen bei den optischen Täuschungen an den drei großen Drehscheiben. Denselben schließen duften die Kinder am Schluss beim Versuch mit Brausebonbons. Auf die Zunge gelegt und die Nase zugehalten, war der Geschmack weg, stellten die Kinder fest. „Bitte passt gut auf eure so wichtigen Sinne auf!“, baten die Moderatoren Alex und Klaus. Mit eifrigem Nicken und mit einer Applausrakete versprachen dies die Schüler.

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