11.03.2020 - 15:58 Uhr
HahnbachOberpfalz

SPD Hahnbach stellt ihr Wahlprogramm vor

Zusammenhalt, Attraktivität und Nachhaltigkeit – so könnte man die Vision der SPD in Hahnbach und im Kreis zusammenfassen. Diese Themen bildeten den Schwerpunkt beim politischen Frühschoppen im Gasthof Ritter.

Gemeinsam stellten SPD-Bürgermeisterkandidat Daniel Weidner und Landratskandidat Michael Rischke (von links) ihr Wahlprogramm vor.
von Josef IbererProfil

Der SPD-Ortsverein Hahnbach hatte gemeinsam mit Landratskandidat Michael Rischke zu einem politischen Frühschoppen eingeladen. Das Ritter-Nebenzimmer war gut gefüllt, als Rischke in seiner Vorstellungsrede das ehrenamtliche Engagement hervorhob, für das es leider heute nicht mehr einfach sei, Menschen zu gewinnen. Gerade auf kommunaler Ebene habe man in der Politik die Möglichkeit, aktiv sein Umfeld zu gestalten.

Bei der Vorstellung seines Wahlprogramms stellte er den inneren Zusammenhalt und die Attraktivität des Landkreises heraus. Mit der Förderung von Netzwerken für Jugendliche, Senioren und Nachbarschaftshilfe wolle er den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken. Aber auch die intensivere Kooperation zwischen der Stadt Amberg und dem Landkreis sowie den Gemeinden untereinander sei zum gemeinsamen Nutzen. Die kommunalen Krankenhäuser, die hausärztliche Versorgung sowie die Notfallversorgung in der Fläche gelte es zu sichern, forderte Michael Rischke.

In seiner Vorstellung nahm Bürgermeisterkandidat Daniel Weidner das Thema Attraktivität auf. Jedes Jahr veranstalte die SPD Hahnbach einen Fahrradbasar. Die Einnahmen daraus würden an gemeinnützige Organisationen gespendet, heuer an die Seniorenbetreuung der Pfarrgemeinde sowie die Eltern-Kind-Gruppe.

Als amtierender Marktgemeinderat zeigte er sich erfreut, dass noch in diesem Jahr die erste der beiden geplanten Bushaltestellen barrierefrei umgestaltet werde. Mit Nachdruck wolle sich die SPD für den barrierefreien Ausbau aller Busstopps im Gemeindegebiet einsetzen. Die Schaffung einer neuen Bushaltestelle in der Frohnbergstraße sei bereits in Planung und solle zügig umgesetzt werden. Weidner hob hervor, dass die SPD in den vergangenen sechs Jahren im Marktgemeinderat eine Vielzahl an Vorhaben erfolgreich habe umsetzen und wichtige Beschlüsse entscheidend beeinflussen können. So sei die Energieversorgung der gemeindlichen Einrichtungen auf Ökostrom mit Neuanlagenquote umgestellt worden. Damit setze die Gemeinde Hahnbach nun auf ein nachhaltiges Energieversorgungskonzept.

Die SPD will laut Weidner an einem umfassenden ökologischen Nachhaltigkeitskonzept für den Markt Hahnbach mitwirken. Alle Bürger, aber auch die kommunalen Einrichtungen sollten einbezogen werden. In diesem Zusammenhang zeigte sich der Bürgermeisterkandidat erfreut, dass auf Initiative der SPD die Gemeinde den Anwohnern im Neubaugebiet einen „Hausbaum" schenke. Als einen weiteren konkreten Schritt in diese Richtung wolle man ein Förderprogramm zur Begrünung von Flachdächern auflegen.

In einer Vorstellungsrunde erläuterten die SPD-Kandidaten für den Marktgemeinderat ihre Ziele und ihre Motivation für eine Kandidatur. In der Diskussion mit der Bevölkerung kam ein Thema auf, das der SPD am Herzen liegt: die Entschleunigung des Straßenverkehrs auf der B 14 im Ortskern. Gemeinsam mit den verantwortlichen Behörden gelte es hierfür ein Konzept zu finden, sagte Weidner.

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