25.03.2020 - 13:46 Uhr
HahnbachOberpfalz

Spinne sorgt für Schrecksekunde in Hahnbach

Ein Unbekannter hat sich in Hahnbach einen Scherz erlaubt. Auf Kosten einer Frau, die sich plötzlich zu Hause mit einer großen Spinne konfrontiert sah.

Auf den allerersten Blick nicht gleich erkennbar: Die Spinne, die eine Frau in Hahnbacher verunsicherte, ist aus Gummi.
von Heike Unger Kontakt Profil

Der prächtige Sonnenschein der vergangenen Tage war nach Auskunft der Sulzbach-Rosenberger Polizei Grund dafür, dass eine 52-Jährige aus Hahnbach auf ihrer Terrasse die Markise herauskurbelte. "Nach wenigen Sekunden, als sie ihren Blick zur Markise hinauf schweifen ließ, erstarrte sie und traute ihren Augen kaum: Direkt an der Markisenrolle an der Hauswand saß eine übergroße Spinne", so schildert Peter Krämer, der stellvertretende Leiter der Inspektion, was die Geschichte zu einem Fall für die Polizei machte.

Die 52-Jährige vermutete nämlich, dass es sich um eine Tarantel handeln könnte. Die Frau wusste sich in dieser Situation nicht weiter zu helfen, als die Polizei zu rufen. "Die Beamten eilten zum Einfamilienhaus und überprüften mit respektvollem Abstand das Spinnentier", berichtet Krämer: Dieses habe sich jedoch "als täuschend echter Scherzartikel" entpuppt. Und fügt hinzu: "Wer diese Gummispinne dort platzierte, blieb unklar."

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Kommentare

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Dies ist ein schlechter Scherz. Da können Menschen ein Trauma davontragen. Das weiß ich von meiner Schwiegermutter, die im Alter von drei Jahren mit einer (echten) Kröte ein solches Erlebnis hatte. Die gerät da heute noch mit 77 in Panik. Mein Vater hat mal in der Faschingszeit einem Arbeitskollegen einen sehr realistischen "Exkrementenhaufen" aus Plastik in die Brotzeittüte getan, die der dann angeekelt in den Abfall warf. Der konnte über diesen Scherz auch nicht lachen, im Gegenteil.

25.03.2020