28.03.2019 - 14:41 Uhr
HahnbachOberpfalz

Tolle Stimmung beim Bockbierfest der Hahnbacher CSU

Beste Stimmung bis weit nach Mitternacht herrscht beim Bockbierfest der Hahnbacher CSU. „Du fühlst dich wie ein Götterkind, wenn dir das Bockbier durch die Kehle rinnt“, gibt Hahnbachs Oberschwarzer Georg Götz als Devise aus.

Souverän zapft Bürgermeister Bernhard Lindner unter den Argusaugen von Brauereivertreterin Birgit Reichl (links) sowie Pfarrer Christian Schulz, stellvertretendem CSU-Kreisvorsitzenden Patrick Fröhlich, CSU-Ortsvorsitzendem Georg Götz und Altbürgermeister Hans Kummert (von rechts) das Fass Bockbier an.
von Josef IbererProfil
Für tolle Stimmung sorgen der Gesandte aus Rom (rechts) und sein Dolmetscher Doddo.
Zur Musik der Hahnbacher Marktbläser stießen Bürgermeister Bernhard Lindner, Altbürgermeister Hans Kummert, Birgit Reichl, CSU-Ortsvorsitzender Georg Götz, stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Dr. Patrick Fröhlich und Pfarrer Dr. Christian Schulz auf einen schönen Abend an.
Sowohl die politische als auch die geistliche Prominenz genoss den unterhaltsamen Bockbierabend.

Die Marktbläser mit ihrem Dirigenten Benno Englhart spielten in Orchesterbesetzung bereits vor dem offiziellen Beginn für das nicht nur schwarz gesinnte Publikum im voll besetzten Rittersaal zünftig auf. Ortsvorsitzender Georg Götz stellte in seiner launigen Begrüßungsrede auch die Teilnahme von "wenigstens vier“ CSU-Gemeinderäten fest.

Erstmals wurde bei einem Hahnbacher CSU-Bockbierfest unter Anleitung der Brauereivertreterin Birgit Reichl und beobachtet von der politischen Prominenz, aber auch der kirchlichen Obrigkeit mit Pfarrer Christian Schulz und Pfarrvikar Christian Preitschaft ein Fass Bockbier angezapft und als Freibier an die Festgemeinde verteilt. Bürgermeister Bernhard Lindner entledigte sich dazu vorsichtshalber seiner Festtagsjacke, erwies sich aber dann als Meister seiner Zunft und bewältigte seine Aufgabe absolut verlustfrei mit drei Schlägen.

Mit „anständigen“ Witzen, Trinksprüchen und Formulierungen für die Größenangabe der weiblichen Oberweite stimmten die Musiker die Bockbiergesellschaft auf die Hauptattraktion des Abends ein. Nach jahrelanger Pause hatte der Gesandte aus Rom alias Ewald Rossmann in schwarzer Priesterkleidung und mit einem Birett behütet wieder seinen Auftritt. Dolmetscher Doddo alias Tobias Christau kündigte ihn als einen sehr gewissenhaften Menschen an, bringe er doch, wohl nicht ohne Hintergedanken, das Leergut von seinem letzten Starkbierfestbesuch mit. Sein Einmarsch wurde festlich mit dem Hallelujah von Georg Friedrich Händel begleitet.

Mit von reichlich Kauderwelsch durchsetztem Italienisch begrüßte er die gesamte schwarze Schwadron: „Salve naturale squadra nigra.“ Den Festleiter hieß er „Servicio Imperatore secondo Georgio Cultura“. Auch nahm er sowohl die weltliche als auch die geistliche Obrigkeit aufs Korn. Mit wiederholtem „Birra Schwepp“ prostete er den schon etwas heiteren Zuhörern zu und verabschiedete sich unter tosendem Beifall mit einem Gebet aus dem Leben. Zu guter Letzt gesellte sich noch Landrat Richard Reisinger schweigend unter die bierselige Gesellschaft. Nach diversen Prosit-Runden der Musiker bildeten um Mitternacht Bayernhymne, Deutschlandlied und der traditionelle Marsch „Glück auf“ sowie lautstark geforderte Zugaben das Finale des unterhaltsamen Festabends.

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