31.10.2018 - 14:04 Uhr
HahnbachOberpfalz

Bei Wirtshaus-Clubbing "Tätärä Hahnbach" in neunfacher Ausführung

Ein ganzer Ort im Bann von Gesang und Musik: Zu einem grandiosen Ereignis wird das Hahnbacher Wirtshaus-Clubbing. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens haben die Marktbläser neun Musikformationen eingeladen.

Für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei beim Hahnbacher Wirtshaus-Clubbing.
von Josef IbererProfil

Insgesamt 51 Musikanten feierten mit den Jubilaren in vier Gaststätten gleichzeitig eine große Geburtstagsparty und sorgten dabei, von zünftig über metallig bis soulig, für einen Riesenspaß. Bei der Paulersen Mare eröffneten die Zammagwürfelten den Abend mit lustigem Gesang und Oberpfälzer Wirtshausmusik. Die Formation um Daniela Högner aus Kauerhof hatte sich eigens für das Wirtshaus-Clubbing zusammengetan und begeisterte auf Anhieb. Mit Akkordeon, Klarinette, Trompete und Tuba animierten die Höidlbrumma das Publikum zu nicht enden wollenden Gesangsrunden.

Im Treffpunkt Tiffany war als erste die junge Iberinger Rockband Ironroad mit Rockmusik und Partyhits an der Reihe. Schnell bildeten sich lange Schlangen am Eingang, kam zeitweise wegen Überfüllung niemand rein. Im zweiten Teil des Abends heizte die Band Hotlane 69 ein. Die Musiker um Frontfrau Siegi begeisterten die Besucher mit ihren mitreißenden Beats bis weit nach Mitternacht.

Die Wirtshausfreundlichen Musikanten hatten in der Gastwirtschaft Hanserl ihren Auftakt mit böhmisch-bayerischer Blasmusik. Die Lokalmatadoren wussten die Besucher mit schmissigen Polkas, Walzern und bayerischer Tanzlmusik zu unterhalten. Nach ihnen brachten die Burgthanner Bauernfünfer den Hanserl-Stodl zum Brodeln. Die sechs gestandenen Mannsbilder aus Mittelfranken nahmen im Laufe des Abends spontan weitere Musikanten aus den anderen Wirtshäusern mit in ihre Reihen auf.

Einen wahren Besucheransturm erlebte die Gastwirtschaft Ritter. Bereits kurz nach dem Start mit der Benno-Englhart-Project-Band waren die Sitzplätze im Lokal belegt. Der Dirigent der Marktbläser hatte mit sieben Mitstreitern eine Nachwuchsband initiiert, die mit bekannten Songs aus früheren Tagen und den aktuellen Charts schnell für Stimmung sorgte. Es folgte die Chicken-River-Band um den Hahnbacher Chorleiter und Musiker Andreas Hubmann. Das Trio gab Bluegrass und Country-Rock zum Besten. Als der Abend schon fast zu Ende war, betraten die Funky Blues Rabbits die Bühne und brachten den Saal zum Beben. Mit ihrer fetzigen Mischung aus Blues-Rock, Hip Hop, Dance und Funk sorgten sie für Begeisterung im Publikum bis weit nach Mitternacht.

Im Laufe des Abends machten alle Musikgruppen bei ihren Auftritten den Hahnbacher Marktbläsern ihre jeweilige Interpretation der bekannten Melodie von „Tätärä Hahnbach" zum musikalischen Geschenk. Für den etwas längeren Weg zum Treffpunkt Tiffany konnten die Gäste einen Rikscha-Service nutzen.

Bürgermeister Bernhard Lindner, Marktbläser-Chef Matthias Fenk und Organisator Josef Hofmann waren von der großen Resonanz überwältigt. Insgesamt knapp 1000 Leute dürften es gewesen sein, die zwischen den Gasthäusern karawanengleich unterwegs waren. Vielfach war der Wunsch nach einer Wiederholung dieser Veranstaltung zu hören. „Wir sind begeistert, dass unsere Idee des Wirtshaus-Clubbings so großen Anklang gefunden hat", lautete das Resümee Fenks. „Das ermutigt uns, das Publikum in Hahnbach auch künftig mit neuen Musik-Formaten zu überraschen."

Mit geblähten Backen blasen die Musikanten ihrem Publikum den Marsch.
Bürgermeister Bernhard Lindner, Organisator Josef Hofmann (ab 2. von links) und Martkbläser-Vorsitzender Matthias Fenk (rechts) ließen sich von der Begeisterung der Bands mitreißen.
Mit großer Begeisterung füllten die Gäste die Hahnbacher Wirtshäuser.
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