21.11.2021 - 17:47 Uhr
Hainfeld/BirglandOberpfalz

60-Jähriger stirbt bei Frontalzusammenstoß

Zu einem schweren Unfall ist es am Sonntagnachmittag im Landkreis Amberg-Sulzbach gekommen: Bei einem Frontalzusammenstoß auf der AS36 bei Wolfertsfeld verlor ein 60-Jähriger sein Leben. Ein weiteres Unfallopfer wurde schwerverletzt.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist nach einem Frontalzusammenstoß auf der AS36 bei Wolfertsfeld (Gemeinde Birgland) an die Unfallstelle ausgerückt. Für einen 60-Jährigen kam jede Rettung zu spät, er erlag an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Mit einem Großaufgebot sind die Rettungskräfte am Sonntagnachmittag zur AS36 zwischen Wolfertsfeld und Hainfeld (Gemeinde Birgland) ausgerückt. Dort waren zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Beteiligt waren ein 60-Jähriger, der mit einem Hyundai unterwegs war, und ein 20-Jähriger, der in einem Audi saß.

Unfall passiert auf gerader Strecke

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg war der 20-Jährige aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mit seinem Audi gegen 13.30 Uhr auf der Kreisstraße AS36 unterwegs und fuhr von Wolfertsfeld in Richtung Hainfeld. Ihm entgegen kam ein 60-Jähriger aus dem Landkreis Schwabach mit seinem Hyundai. Auf gerader Strecke stießen beide Fahrzeuge frontal zusammen. Warum dies geschah, ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Durch den Aufprall wurde der in seinem Fahrzeug eingeklemmte 60-Jährige schwerstverletzt. Ein Notarzt reanimierte den Mann, nachdem ihn die Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit hatte.

Neben Rettungsdienst und der Feuerwehr war auch der in Nürnberg stationierte Rettungshubschrauber Christoph 27 angefordert worden. Dieser war zwar gelandet, kam aber nicht mehr zum Einsatz, da der 60-Jährige aufgrund seiner schweren Verletzungen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort erlag der Mann kurze Zeit später seinen Verletzungen. Der ebenfalls am Unfall beteiligte 20-Jährige hatte durch den Zusammenstoß mittelschwere Verletzungen erlitten und kam ebenfalls in ein Krankenhaus.

Feuerwehr mit 50 Kräften

Alarmiert worden waren nach Angaben der Polizei neben Rettungsdienst und Notarzt sowie dem Rettungshubschrauber die Feuerwehren Poppberg, Schwend, Illschwang und Alfeld. Insgesamt waren es rund 50 Aktive der Feuerwehr, so der für diesen Bereich zuständige Kreisbrandinspektor Hans Sperber aus Achtel (Gemeinde Hirschbach). Die Feuerwehr Alfeld hatte mit Hilfe des technischen Rettungssatzes den in seinem Auto eingeklemmten Hyundai-Fahrer befreit.

Die Kreisstraße AS36 war über drei Stunden komplett gesperrt, zumal auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Amberg ein Sachverständiger an die Unfallstelle geschickt wurde. Die Staatsanwaltschaft ließ außerdem die beiden beteiligten Autos, die nicht mehr fahrbereit waren, sondern abgeschleppt werden mussten, sicherstellen.

Ölspur beseitigt

Nach Angaben von Kreisbrandinspektor Sperber blieben die Feuerwehren Poppberg und Schwend bis zum Schluss, um die Fahrbahn mit Ölbindemittel abzustreuen und zu reinigen. Nachdem Schilder als Hinweis auf die Ölspur aufgestellt und die Fahrzeuge abgeschleppt worden waren, wurde gegen 17 Uhr die Kreisstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Angesichts der tragischen Umstände, dass ein Mensch sein Leben verloren hat, ist der materielle Schaden nur eine Nebensache. Die Polizei schätzt ihn auf circa 30.000 Euro an beiden Fahrzeugen.

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Amberg

 

 

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