Lokalpolitische Satire blieb in diesem Jahr weitgehend aus. Die kommunalpolitischen Ereignisse scheinen in den Marktgemeinderatssitzungen von Parkstein ausreichend behandelt zu werden und mussten deshalb im Faschingszug nicht noch einmal aufs Tapet. So verlief der Faschingszug des Hammerleser Faschingsvereins am Dienstagnachmittag durch die Straßen des Ortsteiles auch völlig problemlos. Ein paar Seitenhiebe gab es gegen die Bundespolitik, auch wenn nicht ganz so deftig wie in den rheinischen Karnevalshochburgen Mainz oder in Köln.
Einige hundert Zuschauer, etwas weniger als im vergangenen Jahr, säumten die Straßen in Hammerles, als sich der Zug pünktlich um 14 Uhr in Bewegung setzte. Die Garde des Hammerleser Faschingsvereins führte den Zug an.
Themen der zahlreichen Motivwagen waren unter anderem die Bauernproteste, die Probleme der Krankenhäuser ("Deutsche Krankenhäuser machen zu. Dafür gibt´s jetzt Fahrradwege in Peru") im ländlichen Raum oder das Bürgergeld, das bei Fortbestand dieser Bundesregierung dankend angenommen werde.
Um die zehn Festwagen mit Fußgruppen hatten den Weg nach Hammerles gefunden. Neben dem Faschingsverein Hammerles, liefen bei Sonnenschein auch Maschkerer aus Pressath, Vohenstrauß und Pleystein mit. Traditionell dabei ist auch die Prinzengarde aus Waldeck.
Fürs weitere Vergnügen im Anschluss an den Faschingszug sorgte der Hammerleser Faschingsvereins in seinem aufgebauten Zelt neben dem Feuerwehrhaus. Hier wurde noch kräftig weitergefeiert.



















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