Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hammerles sind ab sofort wieder unter der Obhut Gottes tätig. Am Sonntagvormittag segnete Pfarrer Gerhard Pausch die mit der Erweiterung des Feuerwehrhauses geschaffenen neuen Räumlichkeiten. Eine Einweihung im großen Rahmen in Verbindung mit einem Feuerwehrfest ist für das kommende Jahr vorgesehen.
Bürgermeister Reinhard Sollfrank hob hervor, dass eine Feuerwehr nicht nur die technische Ausrüstung brauche um zu helfen, sondern auch ein Haus, um sich nach Einsätzen treffen zu können. Wichtig, sei das Feuerwehrhaus aber im Besonderen, um die Jugend an die Wehr heranzuführen. Deshalb sei mit dem Um- und Erweiterungsbau auch ein entsprechender Jugendraum geschaffen worden.
Architekt Josef Schöberl stellte den Umfang der Erweiterungsmaßnahme vor, die flächenmäßig ziemlich mit der Größe des bestehenden Feuerwehrhauses übereinstimme. Der Anbau sei an der Ost- und Nordseite erfolgt. Mit seiner modernen Architektur als „kubischer“ Flachbau sei er dem bestehenden Feuerwehrhaus untergeordnet. Damit füge sich der Erweiterungsbau bestens in das Dorfbild ein. Die Baukosten bezifferte er auf rund 650.000 Euro. Die geplante Bauzeit wurde laut Schöberl trotz Corona eingehalten.
Kommandant Konrad Adam nannte den Erweiterungsbau eine zukunftsweisende Maßnahme, die verhindere, dass in einigen Jahren eine erneute Vergrößerung notwendig wäre. Besonders wichtig sei es aber gewesen, der Hammerleser Jugend im Feuerwehrhaus wieder eine Heimat zu geben.














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