In Hartmannshof werden die Tage gezählt, in einer Presseinfo heißt es voller Vorfreude: "Es Kirwal wird komma." Am Fronleichnams-Donnerstag, 30. Mai, geht es los. Im Hartmannshofer Feuerwehrhaus beginnt dann der öffentliche Teil der Kirwa in dem Gemeindeteil von Pommelsbrunn, der an Weigendorf und somit unmittelbar an die Oberpfalz angrenzt und direkt über die B14 zu erreichen ist.
Zum Auftakt gibt es wieder die traditionelle "Voglsuppn" aus gekochtem Rindfleisch mit Krensoße, mit der die Kirwapaare ihre Gäste versorgen, natürlich fehlt es auch an weitern Leckereien und kühlen Getränken nicht. Zünftige Unterhaltung steuern, wie alle Jahre, die Kirchenreinbacher Spitzboum bei. Die Kirwaboum und -moidler sind zu diesem Zeitpunkt schon knappe zehn Tage im Kirwamodus und beschäftigt mit Schwalm und Kränze binden, Stroh holen usw. Schlussendlich muss noch die Kirwa gefunden und ausgegraben werden.
Nachdem im vergangenen Jahr mit LaBrassBanda wiederholt eine Großveranstaltung stattgefunden hat, wird es in diesem Jahr ein bis zwei Nummern kleiner, aber hoffentlich genauso zünftig.
Am Freitag, 31. Mai, heizt Aeroplane die Feierlaune der Besucher im Festzelt an. Am Samstag liegt der Fokus tagsüber auf dem Kirwabaum. Dieser muss gefällt, zum Kirwaplatz gebracht und verziert werden. Anschließend wird er mit viel Muskelkraft aufgestellt. Hierzu freuen sich die Kirwapaare auf zahlreiche freiwillige Helfer. Abends spielt erstmalig die Band Rocky 5 im Kirwazelt.
Der Sonntag beginnt mit dem Gottesdienst in der Friedenskirche. Nachmittags können sich die Kinder am Festplatz austoben. Von den Schaustellern sind Schießbude, Karussell, Schiffschaukel und weitere Vergnügungsmöglichkeiten angekündigt. Das Austanzen des Kirwabaums am Sonntagabend bildet den kulturellen Höhepunkt der Kirwa, und das ganze Dorf ist bereits gespannt, welches Paar beim Klingeln des Weckers den Strauß und den Hut hat. Vor und nach dem Austanzen unterhalten die Jungen Spitzboum im Zelt.
Nach der dritten kurzen Nacht in Folge, geht es am Kirwamontag bereits in der Früh mit einem Frühschoppen und musikalischer Unterhaltung im Schlauchboot weiter. Anschließend machen sich die Kirwapaare auf den Weg durchs Dorf zum traditionellen Oiersinga. Die ältere Generation der Kirwapaare bereitet sich indes auf das Austanzen der Alt-Kirwapaare vor. Abends wird dann Grötgötz Weißbir (mit Florian Gröninger, auch bekannt als Tuba-Spieler von Deschowieda und den Bretttlspitzen im Bayerischen Rundfunk), die letzten Kraftreserven der Kirwapaare und der Gäste mobilisieren, um noch einmal richtig gute Kirwastimmung ins Zelt zu bringen.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.