Geboren wurde Willi Schmidt als viertes Kind der Eheleute Martha und Alfred Schmidt in Peterwitz. Seine Kindheit verbrachte er mit acht Geschwistern auf dem elterlichen Hof in Niederschlesien, Bezirk Breslau. Nach der Schulzeit prägten mehrere Stationen das arbeitsreiche Leben des "Geburtstagskindes": Der gelernte Maschinenbauschlosser wurde zum Arbeitsdienst und später zum Militär eingezogen. Im Zweiten Weltkrieg geriet er für ein halbes Jahr in amerikanische Gefangenschaft und wurde in einem Lager in Niederbayern interniert.
Nach Kriegsende arbeitete er zwei Jahre auf einem Bauernhof, bevor er am 17. September 1947 mit seiner Familie nach Thanstein kam. Nach verschiedenen Baufirmen war er 36 Jahre, bis zu seiner Rente, bei der Firma Ellert in Bodenwöhr als Walzenführer und Vorarbeiter beschäftigt. 1954 heiratete er Maria Bauer aus Hebersdorf. Fünf Töchter und zwei Söhne gratulierten dem Jubilar zum Ehrentag, außerdem 27 Enkel und 20 Urenkel. Gerne liest Willi Schmidt die Tageszeitung und verfolgt Sport und Nachrichten am Fernseher.
Am Thansteiner Vereinsleben beteiligt sich Schmidt bei der Feuerwehr und dem Vorderlader- und Pistolenclub (VPC) Thanstein. Seit 1947 ist er Mitglied der Wehr, über 15 Jahre arbeitete er im Vorstand aktiv mit. Eine Abordnung der Feuerwehr mit Vorsitzendem Daniel Zitzmann gratulierte ihrem Ehrenmitglied und überreichte einen Geschenkkorb. Der VPC übermittelte Gründungsmitglied Willi Schmidt ebenfalls die besten Wünsche. Für seine 40-jährige Vereinstreue überreichte Schützenmeister Ludwig Dirscherl einen Präsentkorb und ehrte ihn mit der goldenen Ehrennadel für treue Mitgliedschaft im Oberpfälzer Schützenbund.
Mit einem musikalischen Ständchen überraschten die Enkelkinder den Jubilar an seinem Geburtstag. Glückwünsche übermittelte auch Bürgermeister Walter Schauer und überreichte einen Geschenkkorb.













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