Seit rund 16 Jahren stellt die Familie Schmidkonz einen Maibaum in Beierfeld auf. "Anfangs haben wir das für die Kinder gemacht", erzählt Gabi Schmidkonz. Mittlerweile sind ihre vier Kinder erwachsen. Das Maibaumaufstellen führt die aber Familie fort. Nach den ersten Jahren wurde die Aktion immer größer, so dass es seit über zehn Jahren ein Fest mit rund 200 Besuchern in der Ortschaft mit drei Anwesen gibt. "Es ist nie ein großer Maibaum, vielleicht so rund elf Meter hoch. Aber er ist immer schön anzuschauen", sagt die Organisatorin. Auch heuer wollte die 42-Jährige mit ihrer Familie in Beierfeld traditionsgemäß einen Maibaum aufstellen - trotz Corona. "Als Familie dürfen wir da ja zusammenhelfen", sagt sie. Ein Stück Normalität für die Beierfelder in dieser besonderen Zeit. Nur das Fest mit Familie, Nachbarn, Freunden und Bekannten dazu müsse dieses Jahr ausfallen. Aufgerichtet wurde der Maibaum aus dem eigenen Wald traditionell am 1. Mai zur Mittagszeit, heuer erstmals mit Schwalben, geliehen aus dem Nachbarort, statt mit dem Bulldogs.
Viele Anekdoten über das Maibaumaufstellen kann die "Stodlbauerin" erzählen. Der größte Coup gelang 2017, als sie mit ihren Kindern den Ahornberger Maibaum klaute, als er noch im Wald lag.
Die "Stodlbauerin" klaute mit ihren vier Kindern 2017 den Ahornberger Maibaum:




















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