03.03.2020 - 10:42 Uhr
Heumaden bei MoosbachOberpfalz

Kinder fordern einen Spielplatz für Heumaden

Die Moosbacher CSU macht bei ihrer Wahlkampftour Station in Heumaden. Vor der Veranstaltungen untermauern Eltern und der Nachwuchs ihren Wunsch mit einer Demonstration.

Die Kinder aus Heumaden/Ödbraunetsrieth demonstrierten für einen Spielplatz.
von Peter GarreissProfil

Das Gasthaus Bock in Heumaden war bei der Vorstellung der CSU-Kandidaten für die Kommunalwahlen voll besetzt. Bürgermeisterkandidat Armin Bulenda informierte zunächst darüber, was unter der Führung von CSU-Bürgermeister Hermann Ach in den letzten sechs Jahren geleistet wurde. Das könne sich sehen lassen und müsse fortgesetzt werden, war sich Bulenda sicher. Auch den Straßenbau im Raum Heumaden und Isgier werde er im Auge behalten. Mit Pleystein wolle man den Bau einer neuer Pfreimdbrücke bei Lohma angehen.

Marktratskandidat Thomas Kleber aus Heumaden sprach einen Herzenswunsch der Eltern von Heumaden/Ödbraunetsrieth an. In Heumaden gebe es derzeit 30, und noch dieses Jahr 34 Kinder. Die Eltern und der Nachwuchs wollen deshalb endlich einen Kinderspielplatz. Er als Grundstückseigentümer würde den erforderlichen Grund an der Dorfkirche zur Verfügung stellen. Vereine wie Feuerwehr und Schützen haben ihre Hilfe und Mitarbeit bereits zugesagt. Schon vor der Wahlveranstaltung versammelten sich die Mütter und ihre Kinder vor dem Lokal um für die Realisierung ihres Wunschs zu demonstrieren. Bürgermeisterkandidat Bulenda sah bei diesen Kinderzahlen die Notwendigkeit für einen Kinderspielplatz für gegeben und versprach, sich als Bürgermeister für den Bau einzusetzen.

Nach der Vorstellung der Gemeinderats- und Kreistagskandidaten meldeten sich einige Bürger der früheren Gemeinde Heumaden/Ödbraunetsrieth zu Wort. Josef Bock senior sprach die Wasserversorgung und den Plan der Gemeinde, die stillgelegte Quelle der früheren Wasserversorgung Heumaden bei Ragenwies wieder zu reaktivieren an. Wie verhalten sich die Grundstückseigentümer dazu? Bulenda war der Meinung, brauchbare Quelle nicht einfach weglaufen zu lassen. Damit könne man die Versorgung noch sicherer machen.

Josef Bock erinnerte an den verwahrlosten Zustand des Bushäuschens zwischen Ödbraunetsrieth und Heumaden. „Da sieht man gleich, dass Moosbach finanziell sehr schlecht dran ist“, meinte er. Aber die Kinder stehen beim Warten auf dem Bus buchstäblich im Regen. Bulenda sagte umgehende Prüfung zu. „Alles dreht sich um die Digitalisierung, von der ältere Leute nicht viel verstehen“, meinte Michael Bauer. Um was dabei gehe, sollte den Leuten besser erklärt werden. Digitalisierung dürfe aber das persönliche Gespräch nicht ersetzen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.