Heumaden bei Moosbach
09.11.2021 - 13:21 Uhr

Volkstrauertag: Heumaden gedenkt Opfern von Krieg und Gewalt

Pfarrer Udo Klösel betete am Kriegerdenkmal zum Volkstrauertag. Zweiter Bürgermeister Bernhard Rom erinnerte an die Gewalt der Kriege und gedachte auch der Gefallenen der ehemaligen Gemeinde Heumaden. Bild: gi
Pfarrer Udo Klösel betete am Kriegerdenkmal zum Volkstrauertag. Zweiter Bürgermeister Bernhard Rom erinnerte an die Gewalt der Kriege und gedachte auch der Gefallenen der ehemaligen Gemeinde Heumaden.

Am Ende des Gottesdienstes gedachte Pfarrer Udo Klösel der Toten und Opfer der Weltkriege. "Dafür mag die gebrochene Kette des Hl. Leonhard stehen, dass wir seit 75 Jahren von der Kette des Krieges befreit sind und in Frieden leben dürfen", sagte der Geistliche. "Denken wir an all jene überall in der Welt, denen es auch in unseren Tagen noch verwehrt ist." Angetreten mit Fahne und Uniformen waren der Schützenverein Heumaden und die Feuerwehr Heumaden. Anwesend waren auch sehr viele Ortsbewohner trotz Regen. Mit „Näher mein Gott zu Dir“ stimmte die Blasmusik zum Totengedenken am Kriegerdenkmal ein. Klösel betete am Mahnmal. Zweiter Bürgermeister Bernhard Rom gedachte der Toten, die Kriege und Gewaltherrschaft aller Völker und Nationen gefordert haben. Er erinnerte an die Soldaten, die kriegerischen Auseinandersetzungen zum Opfer gefallen sind, an zivile Opfer und Opfer von Massakern und Genoziden. Er gedachte auch allen Gefallenen aus der ehemaligen Gemeinde Heumaden.

Rom erinnerte an jene, die auf der Flucht ihr Leben verloren haben, die verfolgt wurden, weil sie anderen Völkern, Ethnien, Glaubensrichtungen, Kulturen oder Minderheiten angehörten. Rom rief dazu auf, Kräfte zu bündeln. 2Verhindern wir gemeinsam, dass Unrecht und Willkür die Macht erlangen über Freiheit, Frieden und Demokratie. Die Botschaft ist einfach und deutlich", sagte der Bürgermeister: "Nie wieder Gewalt, nie wieder Krieg." Machen wir uns alle stark für ein friedliches Zusammenleben, bereits im Kleinen.

Gemeinsam legten die Feuerwehr mit Vorsitzenden Matthias Grünbauer und der Schützenverein mit Schützenmeisterin Claudia Kraus einen Kranz ans Mahnmal. Böller wurden zu Ehren der verstorbenen Kriegsteilnehmer abgefeuert. Am Schluss spielt die Kapelle den „Guten Kameraden“ und das Deutschlandlied.

 
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