Die Wahl im Gasthaus Singer in Engelsdorf ging zügig vonstatten, da sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder zu einer weiteren Wahlperiode bereit erklärt hatten. Theo Flierl wird weiterhin den 37 Mitglieder zählenden Ortsverband führen. Ihm zur Seite steht Gemeinderat Christian Tröster als Geschäftsführer. Schatzmeister bleibt Johann Meyer, Josef Tröster übt auch künftig die Tätigkeit als Schriftführer aus. Als Beisitzer wurden Norbert Heldmann, Albert Felbinger, Franz Schmidl und Alfons Schmidl gewählt. Delegierte auf Kreisebene sind Christa Tröster, Albert Felbinger und Theo Flierl (Stellvertreter: Franz Schmidl, Johann Meyer und Günter Pichl). Die Kasse prüfen Vitus Reichl und Daniel Aschenbrenner.
Theo Flierl blickte auf Aktivitäten im vergangenen Jahr zurück. So wurden nicht nur politische Veranstaltungen besucht, auch gesellschaftlich wurde einiges unternommen. Zu dem für die CSU bayernweit nicht erfreulichen Landtagswahlergebnis stellte er fest, dass die erzielten CSU-Stimmen in der Gemeinde Freudenberg ein positiveres Bild prägen. CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Harald Schwartz ging auf die neue Situation im Landtag ein. Als jüngstes negatives Beispiel nannte er einige AfD-Politiker, die während der Rede der ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, beim Gedenkakt für die Opfer des Nationalsozialismus' den Saal verlassen hatten.
Außerdem warb Schwartz dafür, sich nicht für das Volksbegehren "Rettet die Bienen" einzutragen. Es gehe nicht um die Bienen, sie seien nicht gefährdet. Vielmehr gebe es in Bayern 30 000 Bienenvölker mehr als vor fünf Jahren. Den Initiatoren gehe es um etwas anderes: Bestimmte landwirtschaftliche Betriebsformen sollten ins Abseits gestellt werden. Auch den Schülerstreik für die Umwelt während der Unterrichtsstunden hieß Schwartz nicht für gut. "Was sind in Wirklichkeit die Beweggründe der Schüler?", fragte er.
Bürgermeister Alwin Märkl sprach die Schwerpunkte der Gemeinde an. So stellte er fest, dass satzungsgemäß alle Gemeindeteile mit Beiträgen und Gebühren für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu gleichen Berechnungen belastet werden müssen. Beide Bereiche müssten sich kostendeckend, ohne steuerliche Fördermittel finanzieren.













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