Adolf Mader ist ein echtes Hirschauer Urgestein. Am Samstag feierte er seinen 90. Geburtstag. Er wurde im Elternhaus in der Walkstraße geboren, wo er heute noch im Kreis seiner Familie lebt, und ist seinem Heimatort immer treu geblieben. Nach seinen Schuljahren in Hirschau arbeitete er als gelernter Schmied, Schlosser und Schweißer über viele Jahrzehnte bei den Amberger Kaolinwerken (AKW). Auch in seinem Ruhestand, den er nun bereits seit über 30 Jahren genießt, blieb er seiner Leidenschaft für Metall und Holz treu. In seiner „Stodlwerkstatt“ fertigte er verschiedenste Werkstücke an – von praktischen Hilfsmitteln für den Schießstand über ganze Möbel bis hin zu kunstvollen Leuchtobjekten.
Adolf Mader war ein leidenschaftlicher Brieftaubenzüchter und aktiver Luftgewehrschütze bei den „Diana-Schützen“. Noch heute ist er bei deren geselligen Runden ein gern gesehener Gast. Er zeigte großen Einsatz beim Bau des Sportparks Hirschau, den er mit unzähligen Arbeitsstunden unterstützte.
Im Jahr 1966 heiratete er die Gastwirtin Käthe Christl, mit der er viele Reisen unternahm. Mit dem Motorrad erkundeten sie den Bayerischen Wald, die Alpen und viele Gegenden Europas. Er war ein begeisterter Motorradfahrer. Seine Ehefrau Käthe verstarb vor zwei Jahren. Zum Familienkreis des Jubilars gehören heute eine Tochter, drei Söhne, fünf Enkelkinder und ein Urenkel.
Inzwischen hat er das Motorrad gegen einen Rollator getauscht. Er ist froh, dass ihm dieser noch viel Bewegungsfreiheit ermöglicht. Oft dreht er auf dem großen Hof seine Runden und legt zwischendurch seine geliebten Ruhepausen am und im Gartenhaus ein. Er ist dankbar für die Unterstützung durch seine Kinder, besonders Sohn Gerhard und Schwiegertochter Lena, die im selben Haus wohnen. Mit allen zusammen feierte er am Samstag danach auf der Rödlaser Berghütte seinen 90. Geburtstag.













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