16.08.2019 - 10:01 Uhr
HirschauOberpfalz

Mit Andacht und Picknick beendet Hirschauer Kindergarten St. Wolfgang das Jahr

Mit einer Andacht und einem Picknick beschließt die große St.-Wolfgang-Kindertagesstätte das Jahr. Für die Andacht hat man einen besonderen Ort ausgesucht: eine Waldlichtung unterhalb der Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg.

Durch die von Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann (links) geleitete Abschlussandacht des St.-Wolfgang-Kindergartens an der Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg zieht sich das Thema „Das Leben ist bunt wie ein Regenbogen“ wie ein roter Faden. Zu jeder von den Elternbeiräten vorgetragenen Fürbitte rollen die Kinder ein Tuch mit einer der Regenbogenfarben aus.
von Werner SchulzProfil

Kita-Leiterin Uta-Maria Kriegler und ihr pädagogisches Team hatten dazu nicht nur die Krippen- und Kindergartenkinder eingeladen, sondern auch deren Eltern und Geschwister sowie Maria Helm, die Eigentümerin des Gasthofs Zur Waldesruh und natürlich Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann. Durch die von ihm geleitete Andacht zog sich das Thema „Das Leben ist bunt wie ein Regenbogen“ wie ein roter Faden.

Passend dazu trug Bergmann in der Lesung die alttestamentarische Erzählung von Arche Noah vor. Mit einem Regenbogen habe Gott sein Versprechen untermauert, die Welt nie mehr durch eine Sintflut zu vernichten. Zum Lied „Gottes Regenbogen“ tanzten das Vorschulteam und die Krippenkinder, die in den Kindergarten wechseln, mit Tüchern in den Regenbogenfarben. Die Vorschulkinder spielten die von Hannelore Dorner und Martina Dolles vorgelesene Geschichte vom Regenbogen, der seine Farben wechseln wollte. Zu jeder von den Elternbeiräten vorgetragenen Fürbitte rollten die Kinder ein Tuch mit einer der Regenbogenfarben aus. Nach dem gemeinsamen Vater unser erteilte Pfarrer Bergmann den Segen und überreichte den ausscheidenden Kindern einen Schutzengel mit dem anhängenden Liedtext „Mögen Engel dich begleiten“, das alle sangen. Schließlich beschenkte das Kita-Personal alle teilnehmenden Kinder mit Regenbogen-Freundschaftsbändern.

Bevor man zum gemütlichen Picknick überging, sagte Uta-Maria Kriegler nicht nur den Vorschulkindern und den Kindern, die in eine andere Einrichtung wechseln „Auf Wiedersehen“. Abschied nehmen aus dem St.-Wolfgang-Kindergarten hieß es auch für Erzieherin Johanna Hergeth, die in den Ruhestand geht. Seit 1990 habe sie sich mit Hingabe den ihr anvertrauten Kindern gewidmet. Lebewohl hieß es außerdem für Kinderpflegerin Anita Giehrl, Berufspraktikantin Antonia Bartmann und Praktikantin Lena Rauscher. An Pfarrer Bergmann, den es ebenfalls zu verabschieden galt, überreichte die Kita-Leiterin einen kleinen Brotzeitkorb. Der Geistliche sei immer fest in den Jahreskreis eingebunden gewesen, ob Martinsfeier, Hausweihe oder Schlussandacht. Einen Brotzeitkorb erhielt auch Maria Helm, deren Gasthaustoiletten man während der Waldwoche und an den Waldtagen benutzen durfte. Kleine Präsente gab es für die Elternbeiratsmitglieder als Dank für die gute Zusammenarbeit. Im Gegenzug überreichte Elternbeiratsvorsitzende Eva Ries im Namen aller Eltern ein Geschenk an das gesamte Team. Für Johanna Hergeth gab es zusätzlich einen Blumenstrauß.

Letzter Akt des offiziellen Teils war die Übergabe der Kindergartenmappen an die Vorschulkinder. Jedes Kind hatte auf CD ein Lied mitgebracht. Beim Abspielen durfte es sich von den Weggefährten durch Abklatschen oder Drücken verabschieden. Ihre Gruppenleiterin Julia Waldhauser bekam ein Bild als Abschiedsgeschenk.

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