Hirschau
30.11.2018 - 11:21 Uhr

Anglerverein eine Erfolgsgeschichte: Von 11 auf 300 Mitglieder gewachsen

Am 26. November 1982 schlägt die Geburtsstunde des Anglervereins. Die Anglerfreunde verbinden die Feier ihres Vereinsgeburtstags alle Jahre mit der Ehrung treuer Mitglieder beim Gründerstammtisch.

Beim Gründerstammtisch der Hirschauer Anglerfreunde ehrt Vorsitzender Klaus Forster (rechts) Mitglieder für ihre Vereinstreue (von links): Dominic Gradl, Zweiter Vorsitzender Stefan Dotzler, Walter Wiesinger, Siegfried Böller, Robert Dotzler, Robert Hierl, Josef Wiesnet, Manfred Schröter, Werner Huber, Walter Fehlner, Joachim Schlaffer, Herbert Rubenbauer, Walter Majecki und August Stauber. Bild: u
Beim Gründerstammtisch der Hirschauer Anglerfreunde ehrt Vorsitzender Klaus Forster (rechts) Mitglieder für ihre Vereinstreue (von links): Dominic Gradl, Zweiter Vorsitzender Stefan Dotzler, Walter Wiesinger, Siegfried Böller, Robert Dotzler, Robert Hierl, Josef Wiesnet, Manfred Schröter, Werner Huber, Walter Fehlner, Joachim Schlaffer, Herbert Rubenbauer, Walter Majecki und August Stauber.

Wie immer gab es bei der Veranstaltung im Anglerheim ein volles Haus. Vorsitzender Klaus Forster, der vom Gründungstag an bis heute ohne Unterbrechung an der Spitze des Vereins steht, eröffnete die Feier zu der neben den zu Ehrenden mit Josef Wiesnet, August Stauber, Joachim Schlaffer, Herbert Rubenbauer und Walter Majecki weitere fünf der elf Gründungsmitglieder gekommen waren.

Wohl keiner der elf Gründer hat im Traum daran gedacht, dass der Verein 36 Jahre später 300 Mitglieder zählt, wie es aktuell der Fall ist. Forster ließ die Gründerzeit kurz Revue passieren. Ausgangspunkt für die Vereinsgründung war ein Lehrgang für die Fischereiprüfung in Weiden. An ihm nahmen 1981 neun Hirschauer teil. Diese beschlossen nach erfolgreicher Prüfung im März 1982, sich im Sommer zu einem gemütlichen Angelnachmittag am Rottenstetter Weiher zu treffen. Da bei herrlichem Wetter die Karpfen bissen und alle viel Freude hatten, wurde für den 26. November 1982 ein Treffen im Café Haas vereinbart. Ergebnis der Zusammenkunft war die Vereinsgründung. Klaus Forster wurde zunächst als kommissarischer Vorsitzender bestellt, dann bei der Wahl im Februar 1983 in dieses Amt gewählt. Zunächst fuhren die Mitglieder auswärts zum Angeln, bis man 1983 den städtischen Mühlweiher anpachten konnte. 1986 folgte der Kreuzweiher, 1995 der Schindelweiher.

Dank des Engagements vieler Mitglieder entwickelte der Verein laut Forster enorme Bauaktivitäten. Prunkstück sei das 1999 geschaffene, mit der Grünen Hausnummer ausgezeichnete Vereinsheim samt umliegendem Festplatz, den Verkaufshallen und den Nebengebäuden sowie der Seebühne. Mit Stolz könne man feststellen, dass der Verein trotz dieser großen Investitionen schuldenfrei sei. Daran hätten besonders die Mitglieder Anteil, die sich beim Fischerfest und der „Nacht am See“ engagierten. Heuer seien dabei rund siebzig Helfer im Einsatz gewesen, um die rund 2000 Gäste zu bewirten. Forster hoffte, dass der im Verein herrschende Gemeinschaftsgeist weiter Bestand habe.

Als Dankeschön gab es für die Jubilare eine Brotzeit und eine Ehrenurkunde. Geehrt wurden: Tobias Forster und Dominic Gradl (beide 25 Jahre), Robert Dotzler und Walter Wiesinger (beide 30 Jahre), Walter Fehlner, Hans Schmer, Hans Moosburger, Rudolf Schweiger, Hans Götz, Josef Holzer, Werner Huber, Claus Schwemmer, Sigmund Kraus, Robert Hierl, Siegfried Böller, Manfred Schröter, Jürgen Kritzenberger, Karolina Wiesnet, Thomas Bösl und Martin Meier (alle 35 Jahre). Die verhinderten Jubilare erhalten ihre Urkunden per Post.

 
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