19.04.2020 - 14:00 Uhr
HirschauOberpfalz

Coronapandemie: Feuerwehr Hirschau sagt Maifest ab

Seit fast vier Jahrzehnten ist es Tradition, dass die Hirschauer Feuerwehr die Festl-Saison am 1. Mai mit ihrem Maifest eröffnet. Heuer wird nichts daraus. Das Coronavirus macht einen Strich durch die Rechnung.

Das Maifest der Hirschauer Feuerwehr muss heuer entfallen. Wegen der Coronapandemie haben die Verantwortlichen die Veranstaltung abgesagt.
von Werner SchulzProfil

Seit fast vier Jahrzehnten ist es Tradition, dass die Hirschauer Feuerwehr die Festl-Saison am 1. Mai mit ihrem Maifest eröffnet. Heuer wird nichts daraus. Das Coronavirus macht einen Strich durch die Rechnung.Die geltenden Regelungen ließen und lassen dem Führungsteam um Vositzenden Michael Schuminetz, dessen Stellvertreter Thomas Maier sowie den Kommandanten Sebastian Jasinsky und Claus Meyer keine andere Wahl als die Absage des Festes. Unisono bedauert man zwar den Ausfall, hat aber gleichzeitig volles Verständnis für die aktuell geltenden Einschränkungen: "Der Schutz der Gesundheit der Feuerwehrleute und der zu erwartenden Gäste haben absoluten Vorrang", so die Feuerwehr-Verantwortlichen.

Für den Verein bedeutet der Ausfall des sehr gut besuchten Maifestes einen gehörigen finanziellen Verlust. Geplante wichtige Beschaffungen könnten erst später oder eventuell gar nicht getätigt werden. Noch nicht aufgegeben hat die Feuerwehrführung die Hoffnung, die 38. Kahlhofkirwa abhalten zu können. Als Termin hat man dafür Freitag, 31. Juli, ins Auge gefasst. Die Coronapandemie hat nicht nur Auswirkungen auf die geplanten Veranstaltungen. Von ihr ist seit Wochen der komplette Dienstbetrieb betroffen. Er ist voraussichtlich bis Montag, 3. Mai eingestellt.

Betroffen seien sämtliche Übungen sowie Vereinsveranstaltungen. Auch die Kinderfeuerwehr verzichtet derzeit auf ihre monatlichen Gruppenstunden. Die Einsatzbereitschaft jedoch ist nach Worten von Kommandant Sebastian Jasinsky ohne jegliche Einschränkungen gegeben.

Info:

Mehr Schutz für die Aktiven

Für Einsätze hat die Feuerwehr Hirschau eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Mannschaft bestmöglich zu schützen. Alle Aktiven tragen im Gerätehaus und in den Fahrzeugen Mundschutz und halten – soweit möglich – den Mindestabstand ein. In den Löschfahrzeugen werde die Fahrzeugbesatzung entsprechend reduziert. Um die nötige Mannschaftsstärke zu gewährleisten, fahre ein zweites Fahrzeug mit. Für Patienten-Kontakt stehe eine Schutzausrüstung (FFP2/3-Atemschutzmasken, Anzüge und Brillen) bereit.

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